Donnerstag, 8. August 2013

WARNUNG!!!

Viele denken, dass so etwas nie passieren könnte, doch es ist wahr geworden. In einem Labor wurde tatsächlich ein Zombievirus entwickelt. Ganz Schottland hat es schon erwischt und sie machen auch keinen Halt vor England. Bald werden sie das Festland erreichen, es ist bloß eine Frage der Zeit. Also nicht lange fackeln, sondern handeln. Rüstet euch mit allem, was euer Haushalt so hergibt, vermeidet es, euer Haus oder eure Wohnung zu verlassen und wenn es doch sein muss, dann geht nicht alleine raus, sondern nehmt eure besten Freunde mit: eure Waffen. Und natürlich noch jemanden, der euch den Rücken deckt. Egal, wie ihr zueinander steht, reißt euch zusammen und bildet eine Einheit. Verbreitet diese Botschaft so sicher wie nur möglich. Denn bald werden die Zombies auch euch erreichen. Und sie werden keine Gnade zeigen.
Die einzige Möglichkeit, sie auszuschalten: Trennt den Kopf ab. Das ist die einzige Chance.
Viel Glück.
P.S.: Das wird euch helfen, mit der Zombieapokalypse besser zurechtzukommen:

Montag, 29. Juli 2013

Buchrezension "Untot - Lauf, solange du noch kannst"

Bobby ist auf einer Skifahrt mit der Klasse. Im Bus versucht sie, sch von den anderen abzuschotten. Auch wenn sie dringend auf die Toilette müsste, als sie Halt machen, bleibt sie lieber im Bus und wartet. Ihr Lehrer Mr. Taylor zwingt Smitty, einen Mitschüler, im Bus zu bleiben, weil er sich daneben benommen hatte. Nach einer Weile geht der Busfahrer auch, schließt die beiden in den Bus ein. Als Alice keuchend zurückkommt und Panik schiebt, erzählt sie, dass alle tot sind, was die anderen beiden überhaupt nicht glauben wollen. Doch der Busfahrer kommt auch nicht wieder. Niemand tut das. Außer ihr Lehrer. Aber mit ihm scheint etwas nicht zu stimmen.  
"Mr. Taylor reißt den Kopf nach oben. Er sieht uns. Dann stößt er ein langes Ächzen aus, streckt die Hände vor und kommt direkt auf den Bus zugewankt. Er wirkt... hungrig."
Bobby wagt es kaum auszusprechen. Sie will nicht wahrhaben, dass es Zombies sind, die sie verfolgen. Zumal sie zu Hause genügend Probleme hat.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die toten Handyleitungen zu umgehen und Netz zu finden, entdecken sie noch Pete. Zu viert versuchen sie, der Apokalypse zu entgehen mit Alice, der kreischenden Zicke, Smitty, dem obercoolen Draufgänger, Pete, der seltsame Nerd und Bobby, der neuen Außenseiterin.

Das Buch war echt der Hammer. Ich wollte das Buch gar nicht erst aus der Hand legen. Solange ich an dem Buch dran war, also zwei Tage lang, habe ich ein komisches Gefühl gehabt. Ich habe echt gedacht, dass ich verfolgt werde, war in jeder Sekunde froh, die ich nicht alleine verbringen musste.
Der Schreibstil ist echt genial. Genauso, wie ich auch denken und reden, vielleicht sogar handeln würde. Ich finde richtig gut, dass zwischendurch witzige Stellen vorhanden sind, selbst wenn es eigentlich eine total ernste Situation ist. Der Spaß beim Lesen war dadurch garantiert. Die Kapitel enden oft mit einem "offenen Ende", was dazu animiert, weiterzulesen. Überall war Action. Natürlich gibt es auch ruhige Momente, aber während einer Zombie-Apokalypse sind die doch sehr rar. Und trotzdem hat man den Drang, weiterlesen zu müssen, denn jeden Augenblick könnte doch noch etwas passieren. Und das offene Ende ist wirklich gut, da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Die Figuren habe ich in mein Herz geschlossen. In Bobby konnte ich mich total hineinversetzen, weil ich selbst auf einer Skifahrt mit der Klasse war und fast genauso gedacht habe wie sie. Ungewöhnlich finde ich nur ihren Namen, denn "Bobby" ist für mich eher ein Jungenname. Das war das einzige, woran ich mich gewöhnen musste. Sie nimmt die typische Rolle der bereits erwähnten neuen Außenseiterin ein.
Smitty ist der typische coole Typ mit Lederjacke, immer einen lockeren Spruch parat und derjenige, der auch immer vorgeht. Schnell erkennt man aber auch andere Seiten an ihm. Von Anfang an kam er mir sehr sympathisch rüber.
Alice mochte ich von Anfang an nicht, doch ich musste mich zwischendurch auch von ihrer wilden Seite überraschen lassen. Sie verkörpert eine schickimicki Zicke, total hysterisch. Also genau die Art von Personen, die ich überhaupt nicht leiden kann.
Pete ist der Nerd, klassischerweise mit Asthma, von dem man sich natürlich auch überraschen lassen muss.
Die Figuren sind super konstruiert. Man kann sie leicht ins Herz schließen, selbst, wenn man sie eigentlich nicht mag, denn sie sind dann doch unverzichtbar. Die Vergangenheit von Bobby wurde wirklich super zusammengeschustert. Wirklich genial, denn es ist etwas, was man ausnahmsweise mal nicht erwartet.
Im Großen und Ganzen kann ich also beruhigt sagen, dass dieses Buch richtig Hammer ist. Nicht nur, weil ich auf Zombie-Geschichten stehe, sondern weil diese hier auch noch richtig gut ist. Nicht diese typischen Stories, bei denen auf einmal ein Virus ausgebrochen ist, den man einfach nicht stoppen kann und es dann nur einen Held gibt, der auf Schwächlinge trifft, die sterben. Oder so ähnlich. Das Buch bietet wenigstens mal etwas anderes.
Mein Tipp: Lesen! Lesen!! LESEN!!! Unbedingt. :)
(Verlag: Chicken House; Seitenzahl: 360; Kosten: 14,95€)

Montag, 22. Juli 2013

Buchrezension "Invisible"

Nach gefühlten Jahren, erzwungenen Lesezeiten, Bitten von einer Freundin, endlich weiterzulesen, habe ich das Buch doch endlich durch.
Stephen Conway arbeitet bei der CIA. Seit langer Zeit ist er hinter einem Mann her, den sie alle nur Angel Eyes nennen. Warum, liegt auf der Hand: Er stiehlt Prototypen neu entwickelter Hightech-Waffen. Niemand weiß, wie oder warum er es macht. Die neueste Entwicklung ist ein Tarnanzug, mit dem man sich unsichtbar machen kann. Conway versucht, das Vertrauen von Dixon, dem Entwickler des Anzugs, zu gewinnen und wird zu seinem Freund. Doch dann wird Dixon entführt. Zuerst wird Angel Eyes verdächtigt, einen seiner Leute auf Dixon angesetzt zu haben und sich den Anzug unter den Nagel reißen zu wollen, aber schon bald wird klar, dass er anders in den Fall involviert ist, als Conway und sein Team es sich vorstellen. Und dass man niemandem trauen kann.
"Wer ihn - den Anzug - trägt, ist... wie Gott... Um solche Macht ausüben zu können, nimmt man jedes Risiko auf sich."

Der Inhalt ist ein bisschen knapp, aber dadurch, dass ich so lange Lesepausen hatte, kenne ich nur noch ca. 1/4 vom Buchinhalt. Da kann man ja direkt draus schließen, dass ich das Buch nicht allzu spannend fand, aber erstmal von Anfang an.
Anfangs war ich gespannt, was mich erwarten würde, denn auch wenn das Buch fiktiv ist, ist es doch interessant zu wissen, wie es in einem Leben eines CIA-Agenten laufen könnte. Eigentlich war das recht spannend. Auch die ganzen Inszenierungen sind super. Man weiß nie, wer für wen zu welchem Zeitpunkt arbeitet, was als nächstes passiert, wer diese Person in Wirklichkeit ist. Die Vergangenheiten einzelner Personen sind unglaublich. Mir kamen sie relativ real vor, denn es hätte jedem passieren können, selbst den Menschen, bei denen man es am wenigsten erwartet. Man sieht auch, dass man diese Vergangenheit in einer etwas abgeänderten Form mit jemandem teilt, eine Gemeinsamkeit hat, selbst wenn sie grausam sein mag. Und, dass man sich lieber damit auseinandersetzen sollte, statt alles in sich hineinzufressen und niemanden an sich heranzulassen. Auch wenn das nicht meine Art ist, Lebensweisheiten von mir zu geben, passt der Spruch "Geteiltes Leid ist halbes Leid" dennoch dazu.
Stephen Conway ist mir einigermaßen ans Herz gewachsen. Ich konnte sein Handeln größtenteils nachvollziehen. Manchmal tat er mir auch leid, situationsbedingt versteht sich. Diese Figur ist wirklich gelungen.
Angel Eyes kam mir anfangs suspekt vor, kein Wunder, schließlich ist er... naja... seltsam. Doch konnte ich mit der Zeit auch sein Handeln nachvollziehen und begann, ihn zu mögen.
Dementsprechend gibt es aber auch Figuren, die mir anfangs suspekt vorkamen und mit der Zeit Sympathie verloren. Die Figurekonstellation ist also super gelungen.
Was das Buch so unspannend gemacht hat, waren die für mich unzähligen langweiligen Kapitel. Von 90 Kapiteln fand ich mehr als die Hälfte langweilig. Die Kapitel zum Ende hin gehören zu den wenigen, die ich richtig gut fand. In den unspanndenden Teilen war mir zu wenig Action vorhanden. Ich hatte weder Gänsehaut, noch das Bedürfnis gehabt, unbedingt weiterlesen zu müssen. Leider, muss ich dazu sagen.
Mein Tipp: Abgesehen von den aufgezählten positiven Dingen ist das Buch nicht so der Burner. Also lieber lassen.
(Verlag: Rowohlt; Seitenzahl: 555; Kosten: 9,99€)

Sonntag, 19. Mai 2013

Filmrezension "Evil Dead"

(http://www.moviepilot.de/movies/evil-dead-remake)
Originaltitel:  Evil Dead
(Deutscher Titel: Tanz der Teufel)
FSK: 18
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2013 (der alte "Tanz der Teufel"-Film ist von 1981 und wurde in Deutschland indiziert)
Länge: 92 Minuten

David fährt mit seiner Freundin Natalie in einen Wald, um seine Freunde Eric und Olivia zu treffen und seine Schwester Mia, um sie zu unterstützen, denn sie gelobt dort, einen Drogenentzug zu machen. Im Wald steht eine verlassene Hütte, in der David und Mia bereits einmal waren. Dort wollen alle Mia gemeinsam helfen. Durch ihren Entzug nimmt sie einen ekelhaften Geruch wahr, aber die anderen stempeln ihre Wahrnehmung bloß als Folge der Entwöhnung ab. Als David jedoch nach dem Grund des entsetzlichen Gestanks forscht, entdeckt er im Keller Tierkadaver und einen Pfeiler, der total verschnörkelt ist. Eric findet dazu ein Buch, aus dem er vorliest. Was dann passiert, ist schlimmer als das, was man bei einem Entzug mitmachen würde. Sehr viel schlimmer.

Heftig. Krank. Perfekter Horror. Die Alterseinschränkung hat der Film zurecht bekommen. Ich empfand es als eine gute Idee, den Film zu schauen, aber dass es so krass wird, hätte ich nicht gedacht. Man sieht wirklich, wie sich einer etwas antut. Was, das will ich nicht sagen, schließlich soll das eine Überraschung werden. ;)
Manchmal findet ein heftiger Szenenwechsel statt. Erst alles ruhig und plötzlich schreit jemand. Und dadurch, dass die Boxen im Kino so laut sind, erschreckt man sich zutiefst. Manchmal habe ich auch einfach weggeguckt. Das Ende war anders, als ich erwartet hatte, denn als ich dachte, es wäre zu Ende, passierte doch noch etwas. Für mich war aber das schlimmste, dass jemand bei den kränkesten Szenen gelacht hat. O.o
Meine Mutter, die natürlich bei dem Film anwesend war, sonst hätte ich den nicht gucken dürfen ( ich war ganz froh, dass sie da war :D), hat mir gesagt, dass dieser Film um einiges schlimmer sei als der ursprüngliche Film "Tanz der Teufel", was ich sofort glaube, weil er 1981 veröffentlicht wurde. Ich habe nachgelesen, dass die Charaktere im Ursprungsfilm anders heißen und das "Böse" anders heraufbeschworen wurde, aber gut, wäre ja auch langweilig gewesen, wenn der Film genauso gewesen wäre wie der alte. Ab und zu war aber auch einiges unlogisch, wenn man es zumindest wagt, es zu hinterfragen. Z.B. ist David Nichtraucher, hat aber trozdem ein Feuerzeug dabei. Oder sie werden so oft verletzt, sterben davon aber nicht, obwohl man hätte verbluten müssen. Warum auch
nicht? Nur wäre es ansonsten kein guter Film, denn dann wären alle schon sofort tot und es gäbe keine weitere Handlung mehr. Aber das sind eigentlich nur Kleinigkeiten.
Mein Tipp: Oh ja. Unbedingt angucken, wenn man etwas gruseliges und brutales sucht. Man sollte unbedingt Nervennahrung dabei haben und jemanden, den man während des Films mal begutachten kann. Natürlich macht man das einfach nur so und nicht, weil man gerade nicht hingucken kann und will. Und man krallt sich auch nicht an der Person fest, weil man angespannt ist oder so, sondern ganz einfach, weil man irgendetwas ganz wichtiges vergessen hat und sich darüber total ärgert. ;)
Ein Muss für jeden Horrorliebhaber.

Sonntag, 12. Mai 2013

Muttertag!

Jap, heute ist Muttertag. Tut euren Müttern etwas gutes. Macht ihnen Frühstück oder überlastet sie zumindest heute nicht so. :D
Mein Bruder und ich kamen auf die Idee, unserer Mutter hier zu danken. Das machen wir jetzt auch:
Mama, rund um die Uhr bist Du für uns da und vor allem in den letzten zwei Jahren sind wir enger zusammengeschweißt worden. Manchmal ist das Leben nicht einfach, aber wir halten trotzdem zusammen.
Oft hast Du wenig Zeit für uns, aber wenn wir Dich brauchen, dann können wir echt auf Dich zählen. Du bist ja auch nicht nur unsere Mutter, sondern auch unsere Freundin, wir können Dir einfach alles erzählen. Ohne Dich wären wir jetzt auch nicht die, die wir sind. Du unterstützt uns in allen Punkten, auch wenn es Dir ab und zu nicht gefällt, was wir tun und auch wenn das oft nicht in Deiner Macht steht. Wenn Du könntest, würdest Du die ganze Last von uns nehmen und auch für uns Berge versetzen.
Wenn ich höre, was die anderen Mütter oft machen, dann kann ich immer mit Dir angeben und sagen, dass Du viel cooler bist. Wir hatten noch nie Hausarrest, Du ignorierst uns nicht einfach und von Verboten hältst Du auch nichts. Und Du presst uns nicht in eine Form, wir werden von Dir nicht gezwungen, etwas zu sein, was wir nicht sein wollen, z.B. das typische Mädchen, das ich definitiv nicht bin. Du akzeptierst uns einfach so, wie wir sind.
Das hier ist nicht viel, aber das muss es auch nicht sein. Es kommt sich auf das an, was man damit ausdrücken will. Kein Geld der Welt und auch diese mickrigen Worte können nicht ausdrücken, wie lieb wir Dich haben.
 



Danke!!!

Montag, 8. April 2013

Buchrezension "616 - Die Hölle ist überall"

Joseph Nolan ist Feuerwehrmann. Aus einem brennenden Kloster rettet er einen behinderten alten Gärtner, der verzweifelt in den Flammen nach seiner Rose gesucht und nicht mit raus kommen wollte. Der Gärtner ist nach dem Brand in einem sehr schlechten Zustand und wird von Audrey Barret, einer Psychiaterin, betreut. Doch sie hat selbst Probleme, denn seit fünf Jahren ist ihr Sohn verschwunden und sie weiß noch nicht einmal, ob er noch am Leben ist. Sie ist schockiert, als Daniel, der alte Gärtner, sich verändert und Wissen besitzt, dass er eigentlich gar nicht haben könnte. Er kennt ihre Vergangenheit.
Pater Albert Cloister soll einen Priester heilig sprechen, wozu er zunächst den Sarg untersucht, damit er feststellen kann, ob der Priester lebendig begraben wurde und die Sünde der Verzweiflung begangen hat. Als der Sarg geöffnet wird, muss Albert feststellen, dass die Knochen des Priesters gebrochen wurdenund ein Satz im Holz eingeritzt wurde, der sich ihm unauslöschlich ins Gehirn brennt.
Nach diesem Ereignis wird Albert darauf angesetzt, einen Fall zu lösen, bei dem Sterbende nicht ein Licht, sondern die Hölle sehen und gellende Schreie hören. Und auch er selbst hat seltsame Erfahrungen gemacht. In einer alten Krypta spricht dann etwas zu ihm, dass definitiv kein Geist ist.

Ich konnte hier noch weniger zum Inhalt schreiben als sonst schon, weil ich noch mehr gedacht habe, dass ich dann zu viel verrate. Für mich schon mal ein Minuspunkt.
Der Inhalt des Buches ist eigentlich gut durchdacht und interessant, aber es ist viel zu langweilig geschrieben. An Stellen, die eigentlich spannend sein sollten, spürte ich nichts davon. Gut durchlesen lässt es sich einigermaßen. Viel zu oft fand ich es zu langweilig und hab das Buch weggelegt, um etwas aufregenderes zu machen.
Ich fand gut, dass es Ort- und Sichtwechsel gab. An jedem Anfang eines Kapitels stand oben der Ort, an dem es spielt und mal erlebte man das Leben von Audrey, mal Joseph, mal Albert und so weiter. Allerdings störte es mich, dass ein Wechsel innerhalb eines Kapitels von personaler zu auktorialer Erzählperspektive stattgefunden hat. Ein Beispiel: Albert geht in eine Krypta und ein alter Mann ist bei ihm. Die ganze Zeit über wird aus der Sicht von Albert erzählt. Der alte Mann kennt ein Geheimnis, dass Albert gar nicht wissen kann. Das Geheimnis wird dann beschrieben. Da ist aber dann die Ungeduld, es endlich zu erfahren, schon wieder raus.
Die Figuren konnte ich nicht so richtig ins Herz schließen. Vielleicht liegt das an mir, vielleicht liegt es einfach am Buch, wobei ich zur zweiten Alternative tendiere.
Mein Tipp: Naja. Wer sich für Mystery interessiert, dann lesen, ansonsten lieber lassen.
(Verlag: Knaur; Seitenzahl: 408; Kosten: 8,95€)

Montag, 1. April 2013

Buchrezension "Der Federmann"

Nils Trojan wohnt in Berlin und ist Vater eines 15 Jahre alten Mädchens namens Emily, die er liebevoll Em nennt, doch sind er und ihre Mutter schon längst geschieden. Er sieht seine Tochter kaum und macht sich Vorwürfe, vor allem, weil er wichtige Sachen aus ihrem Leben nicht mitbekommt. Der häufigste Grund, dass er seine Tochter nicht sehen kann, ist der, dass er von Beruf ein Komissar ist.
Als er eines Tages zu einem Schauplatz eines Mordes gerufen wird, ahnt er nicht, was er dort vorfindet: Eine ermordete Frau, deren Haare abgeschnitten wurden und deren Körper zerfetzt ist. Auf ihrem Körper wurde ein toter Vogel platziert. Sobald Nils dies zu Gesicht bekommt, wird ihm übel, seinen Kollegen auch. Bevor er sich überhaupt ein Bild des Mörders machen kann, ereignet sich ein weiterer Mord. Das Opfer war eine Frau mit blonden Haaren, welche auch abgeschnitten wurden, ihr Körper war übersät mit Wunden und ein toter Vogel wurde wieder hinterlassen. Nils und sein Team müssen schnellstmöglich etwas tun, die Presse stellt sie sonst in ein schlechtes Licht, das wollen sie bestmöglich vermeiden.
Aber nicht nur sein Beruf macht ihm zu schaffen. Er leidet unter privaten Problemen, die unbedingt niemand auf seiner Arbeit erfahren darf, sonst ist er vielleicht sogar bald seinen Job los.
Trojan wird gebeten, jemanden vor der Presse zu vertreten und die Informationen herauszugeben, die die Presse einigermaßen zufrieden stimmen könnten. Doch dann gerät er selbst in das Visier des Killers.
Niemand hat den Killer gesehen, niemand, der noch lebt. Nur ein kleines Mädchen. Doch die ist verschwunden.
"Er freute sich auf den Abend.
 Er freute sich auf das, was er noch mit ihr vorhatte.
 Und diesmal würde er sich mehr Zeit nehmen.
 Viel mehr Zeit."

Mir gefällt das Buch, auch wenn ich normalerweise nicht so sehr auf Bücher stehe, die in Deutschland spielen. Ich konnte mich in Nils gut hineinversetzen und die Situationen sahen für mich genauso auswegslos aus wie auch für ihn. Ich glaube, so eine kranke Psyche wie in diesem Buch der Killer hat, ist mir selten untergekommen. Also Hut ab für die Ideen, die Max Bentow gehabt hat. Es gab mal mehr Spannung, mal weniger. Auch wenn mal weniger Spannung dabei war, muss ich doch sagen, war ich nicht in Versuchung geraten, das Buch wegzulegen und ein andermal weiterzulesen. Max Bentow hat teilweise die Nachnamen der Personen benutzt, so konnte ich mir besser merken, wer gemeint war, konnte aber auch eine gewisse Abneigung bei bestimmten Personen erkennen.
"Der Federmann" ist der Start einer Krimiserie, von dem es auch schon einen zweiten Band gibt: "Die Puppenmacherin". Ich finde es einen gelungenen Start und freue mich schon darauf, hoffentlich in der nächsten Zeit "Die Puppenmacherin" in meinen Händen halten zu dürfen, auch wenn vielleicht einige der Auffassung sind, dass einige Stellen in "Der Federmann" doch ein wenig übertrieben sind. Aber es ist nun mal ein Psychothriller.
Mein Tipp: Auf jeden Fall lesen!!!
(Verlag: Page & Turner; Seitenzahl: 383; Kosten: 14,99€ [bei amazon])