Montag, 19. August 2013

Buchrezension "Stealing Heaven"

Danielle ist 18 und lebt bei ihrer Mutter. Sie kennt kein anderes Leben als das, was sie hat, denn sie ging nie zur Schule, wechselt ständig die Behausung und alles, was sie berührt, gehört nicht ihr. Denn sie ist schon ihr ganzes Leben eine Diebin wie ihre Eltern. Schon früh musste Danielle lernen, ohne ihren Vater zu leben und dass er sich niemals um sie kümmern wird, da er erst geschnappt wurde und dann abhaute
. Aber sie ist froh, dass ihre Mutter sie noch haben will, und so wird sie zu Danielles Welt, um die sich alles dreht. In ihren Augen ist ihre Mutter perfekt, sie sieht gut aus und macht ihren Job wie kein anderer.
Als sie jedoch ins Städtchen Heaven kommen, ändert sich auf einen Schlag alles.
"Mein Leben lässt sich in Silber zählen: eine Abfolge von Kakaomühlen, Servierlöffeln und zwölfteiligen Servicen. Die Geschichte meines Lebens hat nichts mit mir zu tun. Es ist eine rein materielle Angelegenheit - eine Geschichte der Dinge. Dinge, die mir nicht gehören. Die mir nie gehören werden. Und das ist alles, was ich jemals gekannt habe. 
Ich wollte, es wäre anders."
Danielle will nicht mehr. Sie will ein normales Leben führen, zur Schule gehen, einen normalen Job, Freunde und vor allem will sie Dinge wirklich besitzen, ihr Eigen nennen können. Aber ihre Mutter steht im Weg. Doch der Wunsch wird noch dadurch bestärkt, dass sie Leute in Heaven kennenlernt, die ihre Freunde sein wollen, ohne zu wissen, wer sie wirklich ist. Und dann lernt sie auch noch Greg kennen, der alles erst recht auf den Kopf stellt.

Pageturner. Definitiv.
Ich habe erst gedacht: "Das kann ja was werden", als ich das Cover und den Klappentext gelesen habe. Aber irgendetwas daran hat mich unbewusst berührt, was mich dazu aufgefordert hat, es zu lesen. Und ich bereue es kein bisschen.
Der Inhalt war zwar nicht direkt spannend, aber ich wollte immer wissen, wie es mit Danielle weitergeht, ob sie endlich den "Job" aufgibt und versucht, ein normales Leben zu führen und wie es mit Greg und den Freunden weitergeht. Ob sie sich endlich ihrer Mutter stellt. Es hat einfach tierisch neugierig gemacht und das ist, was einen antreibt.
Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Danielle erzählt. Der Schreibstil ist einfach super. Ich hatte selbst das Gefühl, dass ich Probleme hätte, mich zwischen meinen sehnlichsten Wunsch und meiner Mutter zu entscheiden. Ich musste selbst darüber nachdenken, was ich an ihrer Stelle gemacht hätte und sah mich genau wie sie ständig in Zwickmühlen, ob ich mich mit Leuten treffen darf oder nicht. Schließlich sind Danielle und ihre Mutter nur wegen eines gut zu planenden Silberdiebstahls nach Heaven gekommen und nicht, um Freundschaften zu schließen. In Szenen, in denen sie total verwirrt ist, sind die Sätze unvollständig oder (schlechter kann man es glaube ich nicht ausdrücken) einfach seltsam verwirrend. Man kann sich also gut in Danielle hineinversetzen.
Die Figuren sind super ausgeklügelt. Die hin- und hergerissene Danielle, deren Mutter ihr ein und alles ist und sie sie nicht enttäuschen will, da sie sich schließlich immer um sie gekümmert hat, und die Mutter, die nur an ihren Job denkt. Dann kommt da noch Allison, eine Quasselstrippe, die super gerne Danielles Freundin wäre und überhaupt nicht in das Bild der Superreichen hineinpasst, und Greg, ein attraktiver Typ, der sich unheimlich für Danielle interessiert und sie gerne besser kennenlernen möchte, doch ihm steht ein Geheimnis im Weg. Und seine Arbeit. Denn er ist ein Polizist. So steht immer die Frage im Raum, ob Danielle sich mit Allison und Greg treffen darf, was ihre Mutter dazu sagt und ob alles irgendwann herauskommt.
Das Ende kam teilweise überraschend. Einerseits wurde man während des Buches darauf vorbereitet, aber als es dann soweit war, standen noch andere Tatsachen im Raum, die man gar nicht für möglich gehalten hat. Es ist auch offen, wie es jetzt weitergehen wird, vor allem mit Greg, was ich am meisten wissen wollte. Trotzdem ist es echt gut gelungen.
Das einzige, das ich am Buch zu bemängeln habe, ist, dass ich ab und zu durch heftige Zeitsprünge und durch für mich etwas zu grob geschilderte Handlungen total verwirrt war. In einem Moment war sie noch da und hat das gemacht und plötzlich ist eine Woche um und sie fahren weg oder so. Vielleicht ist das Absicht, vielleicht liegt es an mir (was ich wohl am ehesten glaube), vielleicht ist es nicht nur mir aufgefallen und nicht nur ich habe das zu kritisieren.
Alles in allem aber eine super Geschichte, die man nicht alle Tage erlebt, über eine Diebin, die eigentlich keine sein will und die sich ständig fragt, wie schön es wäre, ein Leben wie wir zu führen. Da schätzt man dann doch direkt sein eigenes umso mehr.
Mein Tipp: Kaufen und lesen. Los!
(Verlag: dtv extra; Seitenzahl: 285; Kosten: 8,95€)

Montag, 12. August 2013

Buchrezension "Wächter der Seelen - Gefährlich wie ein Engel"

Seelenwächter sind Menschen, die in ihrem Leben Todsünden begangen haben und nun im Fegefeuer schmoren. Sie haben den Auftrag, Menschenseelen von Verstorbenen, die es verdient haben, in den Himmel zu kommen, aufzusammeln. In ihrem unsterblichen Leben müssen sie beweisen, dass sie das Zeug dazu haben, auch in den Himmel aufgenommen zu werden, was gar nicht so leicht ist.
Lachlan MacGregor ist einer dieser Seelenwächter. Aus unbekannten Gründen erhält er den Auftrag, den Teenager Emily und ihre Mutter Rachel vor jeglicher Gefahr zu schützen. Denn sie tragen ein Geheimnis und eine Macht mit sich, über die sich die beiden noch nicht einmal im Klaren sind.
Rachel ist eine einfache Mutter, gestresst im Job und hat auch noch eine Tochter in der Pubertät, was für sie noch anstrengender ist. Doch dann trifft sie Pater MacGregor, den bestaussehendsten Mann, den sie je gesehen hat. Und bekommt ihn seither nicht mehr aus ihrem Kopf. Langsam aber sicher rutscht Lachlan immer mehr in das Leben der kleinen Familie und auch er bekommt Rachel nicht mehr aus seinen Gedanken. Es wird immer schwerer, Rachel und Emily zu beschützen, denn die Dämonenangriffe nehmen stetig zu. Sie machen auch vor Emily nicht halt.

Gut, der Inhalt ist jetzt ein bisschen zusammengewürfelt, aber ich hätte nicht gewusst, wie ich es hätte besser machen können, denn so habe ich den Inhalt des Buches wahrgenommen, was nicht negativ aufzufassen ist! Der Inhalt war nämlich super, vor allem, weil man immer wieder einen Sichtwechsel hatte. Mal der "allwissende" Lachlan, dann widerum die unwissende Rachel, die von der Wahrheit noch nicht einmal einen leisen Schimmer hat.
Das Buch war nicht so spannend, wie ich es erwartet hatte, aber es lässt sich trotzdem gut durchlesen. Dafür ist das Ende aber umso besser, denn da kommt die ganze Spannung zusammen und explodiert förmlich (sowas wollte ich schon immer mal schreiben können :D)
Rachel ist, wie schon erwähnt, eine einfache Mutter, die Arbeit und Familie unter einen Hut bringen will. Sie ist von Emilys Vater Grant getrennt, der in dem Buch keine allzu große Rolle einnimmt. Zu ihm aber gleich mehr. Rachel ist oft verzweifelt, wie sie die Arbeit meistern soll und dazu noch ein Kind unterhalten, mit dem sie momentan viel zu wenig Zeit verbringt, weswegen Emily auch ausreißt und sich mit einem Typen über 20 trifft, Drew. Zu den beiden auch gleich mehr. Lachlan MacGregor weckt in ihr Gefühle, dass sie wieder begehrt wird und auch wieder eine Frau ist, und nicht nur ein gesellschaftliches Objekt. Ich konnte sofort mit ihr mitfühlen. Sympathie pur.
Lachlan MacGregor gibt sich als Priester aus, das jedoch aus persönlichen Gründen, die man später noch erfahren wird. Er hält den Auftrag, die Familie zu beschützen, für seltsam, dennoch muss er sich der Auftraggeberin, welche der Tod ist, fügen. Schließlich will er sich den Platz im Himmel erkämpfen. Es fällt ihm zunehmend schwerer, sich von Rachel sowohl emotional als auch körperlich zu distanzieren. Auch er hat mein Herz erobert.
Emily ist gerade 14 Jahre alt. Sie vermisst ihren Vater unheimlich und mit ihrer Mutter läuft es nicht so, wie es sein sollte. Deshalb reißt sie gerne aus und trifft sich mit ihrem Freund Drew, obwohl sie genau weiß, dass die Strafen dafür nicht lange auf sich warten lassen. Was sie für eine Rolle spielt, weiß sie noch gar nicht, und so lässt sie sich von Drew verführen und fährt mit ihm mit, ohne zu wissen, was nachher auf sie zukommen wird. In sie konnte ich mich voll hineinversetzen.
Drew ist ein Verlockungsdämon, ein Dämon der ganz üblen Sorte. Er weiß, wie er die Menschen um den Finger wickeln kann und bezirzt Emily. Ihn nervt es, dass er Rachel nicht beeinflussen kann, denn eine Mutter, die sich so sehr Sorgen um ihr Kind macht und es so sehr liebt, dagegen kommt auch er nicht an. Er hat den Auftrag, Emilys Vertrauen vollständig zu gewinnen und somit seinen Auftrag, von Satan übergeben, abzuschließen. Wäre da nicht dieser Lachlan MacGregor. Nicht sympathisch. Überhaupt nicht.
Grant ist der Ex-Mann von Rachel und Emilys Vater. Er gibt vor, seine Tochter zu vermissen, doch er sagt fast alle Treffen ab, damit er bloß an einem Ausflug ans Meer teilnehmen kann. Selbst eine Fahrt, die Emily sehr am Herzen liegt, bezahlt er noch nicht einmal, denn Rachel kann es unmöglich alleine. Er war mir von Anfang an unsympathisch.
Wie man wahrscheinlich schon sehen kann, ist mir sehr viel von den Personen im Gedächtnis geblieben. Nicht etwa, weil ich das Buch erst heute morgen zu Ende gelesen habe, sondern weil es einfach super geschrieben wurde. Alles wurde so gut geschildert, dass es einfach haften bleiben muss. Diese Sympathie bzw. Antisympathie bildete sich von vornherein und wurde nur bestätigt. Vielleicht liegt das aber auch nur an mir. :D Figurenkonstruktion also top!
Das Ende gefällt mir echt gut, denn es ist teilweise überraschend. Mehr möchte ich aber nicht dazu sagen, das würde zu viel verraten.
Alles in allem finde ich das Buch echt gelungen, die Figuren haben mir gefallen, auch wenn ich sie nicht mochte, die Darstellungsweise, einfach alles
Mein Tipp: Jaha, lesön. :)
(Verlag: Knaur; Seitenzahl: 406; Kosten: 9,99€)

Donnerstag, 8. August 2013

WARNUNG!!!

Viele denken, dass so etwas nie passieren könnte, doch es ist wahr geworden. In einem Labor wurde tatsächlich ein Zombievirus entwickelt. Ganz Schottland hat es schon erwischt und sie machen auch keinen Halt vor England. Bald werden sie das Festland erreichen, es ist bloß eine Frage der Zeit. Also nicht lange fackeln, sondern handeln. Rüstet euch mit allem, was euer Haushalt so hergibt, vermeidet es, euer Haus oder eure Wohnung zu verlassen und wenn es doch sein muss, dann geht nicht alleine raus, sondern nehmt eure besten Freunde mit: eure Waffen. Und natürlich noch jemanden, der euch den Rücken deckt. Egal, wie ihr zueinander steht, reißt euch zusammen und bildet eine Einheit. Verbreitet diese Botschaft so sicher wie nur möglich. Denn bald werden die Zombies auch euch erreichen. Und sie werden keine Gnade zeigen.
Die einzige Möglichkeit, sie auszuschalten: Trennt den Kopf ab. Das ist die einzige Chance.
Viel Glück.
P.S.: Das wird euch helfen, mit der Zombieapokalypse besser zurechtzukommen:

Montag, 29. Juli 2013

Buchrezension "Untot - Lauf, solange du noch kannst"

Bobby ist auf einer Skifahrt mit der Klasse. Im Bus versucht sie, sch von den anderen abzuschotten. Auch wenn sie dringend auf die Toilette müsste, als sie Halt machen, bleibt sie lieber im Bus und wartet. Ihr Lehrer Mr. Taylor zwingt Smitty, einen Mitschüler, im Bus zu bleiben, weil er sich daneben benommen hatte. Nach einer Weile geht der Busfahrer auch, schließt die beiden in den Bus ein. Als Alice keuchend zurückkommt und Panik schiebt, erzählt sie, dass alle tot sind, was die anderen beiden überhaupt nicht glauben wollen. Doch der Busfahrer kommt auch nicht wieder. Niemand tut das. Außer ihr Lehrer. Aber mit ihm scheint etwas nicht zu stimmen.  
"Mr. Taylor reißt den Kopf nach oben. Er sieht uns. Dann stößt er ein langes Ächzen aus, streckt die Hände vor und kommt direkt auf den Bus zugewankt. Er wirkt... hungrig."
Bobby wagt es kaum auszusprechen. Sie will nicht wahrhaben, dass es Zombies sind, die sie verfolgen. Zumal sie zu Hause genügend Probleme hat.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die toten Handyleitungen zu umgehen und Netz zu finden, entdecken sie noch Pete. Zu viert versuchen sie, der Apokalypse zu entgehen mit Alice, der kreischenden Zicke, Smitty, dem obercoolen Draufgänger, Pete, der seltsame Nerd und Bobby, der neuen Außenseiterin.

Das Buch war echt der Hammer. Ich wollte das Buch gar nicht erst aus der Hand legen. Solange ich an dem Buch dran war, also zwei Tage lang, habe ich ein komisches Gefühl gehabt. Ich habe echt gedacht, dass ich verfolgt werde, war in jeder Sekunde froh, die ich nicht alleine verbringen musste.
Der Schreibstil ist echt genial. Genauso, wie ich auch denken und reden, vielleicht sogar handeln würde. Ich finde richtig gut, dass zwischendurch witzige Stellen vorhanden sind, selbst wenn es eigentlich eine total ernste Situation ist. Der Spaß beim Lesen war dadurch garantiert. Die Kapitel enden oft mit einem "offenen Ende", was dazu animiert, weiterzulesen. Überall war Action. Natürlich gibt es auch ruhige Momente, aber während einer Zombie-Apokalypse sind die doch sehr rar. Und trotzdem hat man den Drang, weiterlesen zu müssen, denn jeden Augenblick könnte doch noch etwas passieren. Und das offene Ende ist wirklich gut, da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Die Figuren habe ich in mein Herz geschlossen. In Bobby konnte ich mich total hineinversetzen, weil ich selbst auf einer Skifahrt mit der Klasse war und fast genauso gedacht habe wie sie. Ungewöhnlich finde ich nur ihren Namen, denn "Bobby" ist für mich eher ein Jungenname. Das war das einzige, woran ich mich gewöhnen musste. Sie nimmt die typische Rolle der bereits erwähnten neuen Außenseiterin ein.
Smitty ist der typische coole Typ mit Lederjacke, immer einen lockeren Spruch parat und derjenige, der auch immer vorgeht. Schnell erkennt man aber auch andere Seiten an ihm. Von Anfang an kam er mir sehr sympathisch rüber.
Alice mochte ich von Anfang an nicht, doch ich musste mich zwischendurch auch von ihrer wilden Seite überraschen lassen. Sie verkörpert eine schickimicki Zicke, total hysterisch. Also genau die Art von Personen, die ich überhaupt nicht leiden kann.
Pete ist der Nerd, klassischerweise mit Asthma, von dem man sich natürlich auch überraschen lassen muss.
Die Figuren sind super konstruiert. Man kann sie leicht ins Herz schließen, selbst, wenn man sie eigentlich nicht mag, denn sie sind dann doch unverzichtbar. Die Vergangenheit von Bobby wurde wirklich super zusammengeschustert. Wirklich genial, denn es ist etwas, was man ausnahmsweise mal nicht erwartet.
Im Großen und Ganzen kann ich also beruhigt sagen, dass dieses Buch richtig Hammer ist. Nicht nur, weil ich auf Zombie-Geschichten stehe, sondern weil diese hier auch noch richtig gut ist. Nicht diese typischen Stories, bei denen auf einmal ein Virus ausgebrochen ist, den man einfach nicht stoppen kann und es dann nur einen Held gibt, der auf Schwächlinge trifft, die sterben. Oder so ähnlich. Das Buch bietet wenigstens mal etwas anderes.
Mein Tipp: Lesen! Lesen!! LESEN!!! Unbedingt. :)
(Verlag: Chicken House; Seitenzahl: 360; Kosten: 14,95€)

Montag, 22. Juli 2013

Buchrezension "Invisible"

Nach gefühlten Jahren, erzwungenen Lesezeiten, Bitten von einer Freundin, endlich weiterzulesen, habe ich das Buch doch endlich durch.
Stephen Conway arbeitet bei der CIA. Seit langer Zeit ist er hinter einem Mann her, den sie alle nur Angel Eyes nennen. Warum, liegt auf der Hand: Er stiehlt Prototypen neu entwickelter Hightech-Waffen. Niemand weiß, wie oder warum er es macht. Die neueste Entwicklung ist ein Tarnanzug, mit dem man sich unsichtbar machen kann. Conway versucht, das Vertrauen von Dixon, dem Entwickler des Anzugs, zu gewinnen und wird zu seinem Freund. Doch dann wird Dixon entführt. Zuerst wird Angel Eyes verdächtigt, einen seiner Leute auf Dixon angesetzt zu haben und sich den Anzug unter den Nagel reißen zu wollen, aber schon bald wird klar, dass er anders in den Fall involviert ist, als Conway und sein Team es sich vorstellen. Und dass man niemandem trauen kann.
"Wer ihn - den Anzug - trägt, ist... wie Gott... Um solche Macht ausüben zu können, nimmt man jedes Risiko auf sich."

Der Inhalt ist ein bisschen knapp, aber dadurch, dass ich so lange Lesepausen hatte, kenne ich nur noch ca. 1/4 vom Buchinhalt. Da kann man ja direkt draus schließen, dass ich das Buch nicht allzu spannend fand, aber erstmal von Anfang an.
Anfangs war ich gespannt, was mich erwarten würde, denn auch wenn das Buch fiktiv ist, ist es doch interessant zu wissen, wie es in einem Leben eines CIA-Agenten laufen könnte. Eigentlich war das recht spannend. Auch die ganzen Inszenierungen sind super. Man weiß nie, wer für wen zu welchem Zeitpunkt arbeitet, was als nächstes passiert, wer diese Person in Wirklichkeit ist. Die Vergangenheiten einzelner Personen sind unglaublich. Mir kamen sie relativ real vor, denn es hätte jedem passieren können, selbst den Menschen, bei denen man es am wenigsten erwartet. Man sieht auch, dass man diese Vergangenheit in einer etwas abgeänderten Form mit jemandem teilt, eine Gemeinsamkeit hat, selbst wenn sie grausam sein mag. Und, dass man sich lieber damit auseinandersetzen sollte, statt alles in sich hineinzufressen und niemanden an sich heranzulassen. Auch wenn das nicht meine Art ist, Lebensweisheiten von mir zu geben, passt der Spruch "Geteiltes Leid ist halbes Leid" dennoch dazu.
Stephen Conway ist mir einigermaßen ans Herz gewachsen. Ich konnte sein Handeln größtenteils nachvollziehen. Manchmal tat er mir auch leid, situationsbedingt versteht sich. Diese Figur ist wirklich gelungen.
Angel Eyes kam mir anfangs suspekt vor, kein Wunder, schließlich ist er... naja... seltsam. Doch konnte ich mit der Zeit auch sein Handeln nachvollziehen und begann, ihn zu mögen.
Dementsprechend gibt es aber auch Figuren, die mir anfangs suspekt vorkamen und mit der Zeit Sympathie verloren. Die Figurekonstellation ist also super gelungen.
Was das Buch so unspannend gemacht hat, waren die für mich unzähligen langweiligen Kapitel. Von 90 Kapiteln fand ich mehr als die Hälfte langweilig. Die Kapitel zum Ende hin gehören zu den wenigen, die ich richtig gut fand. In den unspanndenden Teilen war mir zu wenig Action vorhanden. Ich hatte weder Gänsehaut, noch das Bedürfnis gehabt, unbedingt weiterlesen zu müssen. Leider, muss ich dazu sagen.
Mein Tipp: Abgesehen von den aufgezählten positiven Dingen ist das Buch nicht so der Burner. Also lieber lassen.
(Verlag: Rowohlt; Seitenzahl: 555; Kosten: 9,99€)

Sonntag, 19. Mai 2013

Filmrezension "Evil Dead"

(http://www.moviepilot.de/movies/evil-dead-remake)
Originaltitel:  Evil Dead
(Deutscher Titel: Tanz der Teufel)
FSK: 18
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2013 (der alte "Tanz der Teufel"-Film ist von 1981 und wurde in Deutschland indiziert)
Länge: 92 Minuten

David fährt mit seiner Freundin Natalie in einen Wald, um seine Freunde Eric und Olivia zu treffen und seine Schwester Mia, um sie zu unterstützen, denn sie gelobt dort, einen Drogenentzug zu machen. Im Wald steht eine verlassene Hütte, in der David und Mia bereits einmal waren. Dort wollen alle Mia gemeinsam helfen. Durch ihren Entzug nimmt sie einen ekelhaften Geruch wahr, aber die anderen stempeln ihre Wahrnehmung bloß als Folge der Entwöhnung ab. Als David jedoch nach dem Grund des entsetzlichen Gestanks forscht, entdeckt er im Keller Tierkadaver und einen Pfeiler, der total verschnörkelt ist. Eric findet dazu ein Buch, aus dem er vorliest. Was dann passiert, ist schlimmer als das, was man bei einem Entzug mitmachen würde. Sehr viel schlimmer.

Heftig. Krank. Perfekter Horror. Die Alterseinschränkung hat der Film zurecht bekommen. Ich empfand es als eine gute Idee, den Film zu schauen, aber dass es so krass wird, hätte ich nicht gedacht. Man sieht wirklich, wie sich einer etwas antut. Was, das will ich nicht sagen, schließlich soll das eine Überraschung werden. ;)
Manchmal findet ein heftiger Szenenwechsel statt. Erst alles ruhig und plötzlich schreit jemand. Und dadurch, dass die Boxen im Kino so laut sind, erschreckt man sich zutiefst. Manchmal habe ich auch einfach weggeguckt. Das Ende war anders, als ich erwartet hatte, denn als ich dachte, es wäre zu Ende, passierte doch noch etwas. Für mich war aber das schlimmste, dass jemand bei den kränkesten Szenen gelacht hat. O.o
Meine Mutter, die natürlich bei dem Film anwesend war, sonst hätte ich den nicht gucken dürfen ( ich war ganz froh, dass sie da war :D), hat mir gesagt, dass dieser Film um einiges schlimmer sei als der ursprüngliche Film "Tanz der Teufel", was ich sofort glaube, weil er 1981 veröffentlicht wurde. Ich habe nachgelesen, dass die Charaktere im Ursprungsfilm anders heißen und das "Böse" anders heraufbeschworen wurde, aber gut, wäre ja auch langweilig gewesen, wenn der Film genauso gewesen wäre wie der alte. Ab und zu war aber auch einiges unlogisch, wenn man es zumindest wagt, es zu hinterfragen. Z.B. ist David Nichtraucher, hat aber trozdem ein Feuerzeug dabei. Oder sie werden so oft verletzt, sterben davon aber nicht, obwohl man hätte verbluten müssen. Warum auch
nicht? Nur wäre es ansonsten kein guter Film, denn dann wären alle schon sofort tot und es gäbe keine weitere Handlung mehr. Aber das sind eigentlich nur Kleinigkeiten.
Mein Tipp: Oh ja. Unbedingt angucken, wenn man etwas gruseliges und brutales sucht. Man sollte unbedingt Nervennahrung dabei haben und jemanden, den man während des Films mal begutachten kann. Natürlich macht man das einfach nur so und nicht, weil man gerade nicht hingucken kann und will. Und man krallt sich auch nicht an der Person fest, weil man angespannt ist oder so, sondern ganz einfach, weil man irgendetwas ganz wichtiges vergessen hat und sich darüber total ärgert. ;)
Ein Muss für jeden Horrorliebhaber.

Sonntag, 12. Mai 2013

Muttertag!

Jap, heute ist Muttertag. Tut euren Müttern etwas gutes. Macht ihnen Frühstück oder überlastet sie zumindest heute nicht so. :D
Mein Bruder und ich kamen auf die Idee, unserer Mutter hier zu danken. Das machen wir jetzt auch:
Mama, rund um die Uhr bist Du für uns da und vor allem in den letzten zwei Jahren sind wir enger zusammengeschweißt worden. Manchmal ist das Leben nicht einfach, aber wir halten trotzdem zusammen.
Oft hast Du wenig Zeit für uns, aber wenn wir Dich brauchen, dann können wir echt auf Dich zählen. Du bist ja auch nicht nur unsere Mutter, sondern auch unsere Freundin, wir können Dir einfach alles erzählen. Ohne Dich wären wir jetzt auch nicht die, die wir sind. Du unterstützt uns in allen Punkten, auch wenn es Dir ab und zu nicht gefällt, was wir tun und auch wenn das oft nicht in Deiner Macht steht. Wenn Du könntest, würdest Du die ganze Last von uns nehmen und auch für uns Berge versetzen.
Wenn ich höre, was die anderen Mütter oft machen, dann kann ich immer mit Dir angeben und sagen, dass Du viel cooler bist. Wir hatten noch nie Hausarrest, Du ignorierst uns nicht einfach und von Verboten hältst Du auch nichts. Und Du presst uns nicht in eine Form, wir werden von Dir nicht gezwungen, etwas zu sein, was wir nicht sein wollen, z.B. das typische Mädchen, das ich definitiv nicht bin. Du akzeptierst uns einfach so, wie wir sind.
Das hier ist nicht viel, aber das muss es auch nicht sein. Es kommt sich auf das an, was man damit ausdrücken will. Kein Geld der Welt und auch diese mickrigen Worte können nicht ausdrücken, wie lieb wir Dich haben.
 



Danke!!!