Autorin: Kristina Moninger
Genre: Roman
Verlag: Feuerwerke
Format: eBook
Pos.: 4945
Kosten: 0,99€
Inhalt:
Sara hat innerhalb weniger Tage so ziemlich jeden Fehler begangen, den sie begehen konnte. Mit scheinbar kleinen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen würde.
Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen.
Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen...
Meine Meinung:
Es ist fantastisch. Es hat Drama und Romantik, Witz und Charme.
Zuallererst einmal zu den Personen: Ich konnte mich durch den guten Schreibstil sehr in Sara hineinversetzen. Ich hatte nicht das Gefühl, wie bei einem vorherigen Buch der Autorin, dass sich zu viel im Kopf abgespielt hat. Es war eine super Mischung zwischen Gedanken und Handlung. Ich hatte das Gefühl, diese Entscheidungen selbst fällen zu müssen und in diesen Konflikten zu stecken, wobei ich allerdings bei einigen Sachen so oder so anders gehandelt hätte. Aber da spielte dann meine eigene Meinung mit, die mich oft an den Kopf fassen ließ, warum Sara so handelte und nicht anders. Andersherum hat man immer leicht reden, wenn man nicht in der gleichen Situation steckt.
Matt fand ich reizvoll, er hatte Biss und Charme. Wobei ich mich auch bei ihm manchmal gefragt habe, warum er so handelt. Da stand ich dann wie Sara auch einfach nur rätselnd da. Aber alles klärte sich nachher auf. Oliver und seine Freunde sind alles richtige Kotzbrocken, wie man sehr schnell feststellt. Sie leben in einer Welt, in die ich niemals auch nur meine Nase stecken wollen würde. Schnöselig bis zum geht nicht mehr. Hat mir aber auch super gut gefallen. Sie waren eben genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich lesen möchte und haben es ebenfalls interessanter gemacht. Sie gehörten irgendwie dazu. Außerdem sind sie so gut beschrieben, dass man meinen könnte, die Autorin hätte lebende Beispiele gehabt, die sie einfach nur beschreiben musste. Sehr realitätsnah.
Generell war es eigentlich immer spannend. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Sara, Matt und allem drum und dran weitergeht, welche Entscheidungen Sara fällt und welche Auswirkungen diese auf den Verlauf der Zukunft hätten. Der berühmte Butterfly Effect. Ein kleiner Flügelschlag kann die ganze Zukunft verändern und ich musste einfach wissen, wie die Protagonistin ihre Chance nutzen würde. Denn so eine Möglichkeit bietet sich nicht zweimal.
Diese ständigen Hochs und Tiefs in Saras Leben haben ebenfalls noch angestachelt, weiterzulesen. Vor allem, weil man fix gemerkt hat, dass man trotzdem noch Fehler macht, wenn man eine neue Chance bekommt, nur dass es dann andere sind. Fehlerlos kann man eben nie durch das Leben gehen.
Man bemerkt eine Metamorphose von Sara. Sie gibt vor, jemand zu sein, der sie eigentlich gar nicht sein will und wie unbemerkt unglücklich sie damit ist. Was in meinen Augen auch eine Art Appell ist, dass man immer das machen sollte, worauf man selbst Lust hat und keine Maske tragen sollte, hinter der man sein wahres Ich versteckt. Sonst lebt man mit einer großen Lüge.
Das Thema der zweiten Chance ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Thema, weil eigentlich fast jeder mindestens ein Mal im Leben sagt, dass er Dinge anders machen würde, wenn er eine zweite Chance dazu bekommen würde. Nur dass man damit auch die ganze Zukunft verändert, wenn man nur eine Kleinigkeit ändert. Empfinde ich zumindest so.
Das Ende fand ich sehr überraschend, aber keineswegs unangemessen. Es hat die Geschichte einfach noch schöner gemacht und abgerundet.
Mein Tipp:
Lesenswert!! Das Thema an sich ist sehr gut gewählt und super verarbeitet, die Personenkonstellation ist interessant und realitätsnah und man kann sich super in Sara hineinversetzen und mitfiebern, wie es weiter geht. Und vor allem hat es alles, was ein gutes Buch braucht.
Mittwoch, 28. Juni 2017
Montag, 19. Juni 2017
Buchrezension "Dem Ozean so nah"
Autorin: Jessica Koch
Genre: Roman
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Format: Taschenbuch ;)
Seiten: 367
Kosten: 9,99€
Inhalt:
Eine Geschichte über die alles überwindende Kraft der Freundschaft.
Sie teilen das gleiche Schicksal und sind doch ganz verschieden: Danny ist erfolgreich und unabhängig - auch wenn er hart dafür kämpfen musste - ach einer Kindheit, die für ihn keine war. Tina hingegen hat die letzten Jahre auf der Straße verbracht. Als die beiden, denen das Leben nichts geschenkt hat, einander begegnen, spüren sie eine nie erlebte Nähe. Verzweifelt bemüht Danny sich, Tina zu zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Hilft den beiden ihre Freundschaft, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen? Und wo genau liegt eigentlich die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe?
*Es könnten Spoiler zu den ersten beiden Teilen vorhanden. Falls man diese noch nicht gelesen hat, kann ich das nur wärmstens empfehlen. Ansonsten: Weiterlesen auf eigene Gefahr.*
Meine Meinung:
Man erfährt hier sehr viel über Tina. Wie Danny und sie sich kennengelernt haben, was auch sie alles durch gemacht hat, vor allem aber in der Zeit, in der sie Danny schon kannte. Und auch hier muss ich sagen, dass ich es erstaunlich finde, wie die Autorin es geschafft hat, wieder alles so gut zu erzählen, dass man wirklich denkt, sie wäre dabei gewesen. Wie sie es schafft, die Verbindung zwischen sich und den zweien noch so sehr zum Ausdruck zu bringen und lebendig werden zu lassen, auch wenn sie selbst keine Rolle in diesem Teil spielt.
Das Ende war so, wie ich es gedacht hatte, was mich jedoch überhaupt nicht gestört hat. Im Gegenteil, ich fand es wirklich schön.
Ich bin immer noch gerührt, wenn ich mir durch den Kopf gehen lasse, was Danny und Tina alles zusammen durchgestanden haben. Was sie beide für sich gegenseitig tun und tun würden. Man spürt eine Liebe zwischen ihnen nur durch das Lesen. Eine Liebe, die man einfach nicht wirklich beschreiben kann. Und die es nur ganz selten auf der Welt gibt. Deshalb bin ich aber umso glücklicher darüber, dass sie sie gefunden haben.
Die ganze wahre Geschichte, die erzählt wird (vor allem, wenn man alle drei Teile gelesen hat), lässt einen so fühlen, als ob man jeden der drei persönlich kennt/kannte. Und trotzdem empfinde ich so, dass ich genau das nicht sagen dürfte, weil ich sie eben nicht kannte, nicht in der gleichen Situation war und sie begleiten konnte.
Es gab wieder sehr emotionale Momente, in denen ich ein paar Tränchen verdrücken musste. Ganz besonders, wenn sich beide füreinander einsetzen und man sich durch den Kopf gehen lässt, was beiden passiert ist und passieren wird.
Manchmal merkt man, dass das, was Tina und Danny in ihrer verkorksten Kindheit nicht erleben konnten, irgendwie ein wenig nachgeholt werden musste. Die schönen, sorgenfreien Zeiten, in denen es keine Probleme gibt und keine Zeichnungen in ihnen. Aber was Dannys Vater mit ihm angestellt hat, hinterlässt eben seine Spuren, welche er niemals ablegen kann. Und auch Tinas Vergangenheit holt sie immer wieder ein, obwohl beide auf dem besten Weg sind, sie irgendwie hinter sich zu lassen.
Dadurch, dass man die Figuren aber schon kennt, gibt es nun leider nicht mehr viel zu sagen, außer...
...meinen Tipp:
Ich möchte es mal gewöhnte Emotionalität nennen, aber es war immer wieder überraschend und ergreifend. Ich kann es nur herzlich empfehlen, da es die Lücke in der Geschichte von Danny füllt. Es ist aber nochmal verdeutlichend, welche Auswirkungen Dinge (vor allem in der Kindheit) haben, die einen als Schatten im ganzen Leben begleiten.
Genre: Roman
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Format: Taschenbuch ;)
Seiten: 367
Kosten: 9,99€
Inhalt:
Eine Geschichte über die alles überwindende Kraft der Freundschaft.
Sie teilen das gleiche Schicksal und sind doch ganz verschieden: Danny ist erfolgreich und unabhängig - auch wenn er hart dafür kämpfen musste - ach einer Kindheit, die für ihn keine war. Tina hingegen hat die letzten Jahre auf der Straße verbracht. Als die beiden, denen das Leben nichts geschenkt hat, einander begegnen, spüren sie eine nie erlebte Nähe. Verzweifelt bemüht Danny sich, Tina zu zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Hilft den beiden ihre Freundschaft, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen? Und wo genau liegt eigentlich die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe?
*Es könnten Spoiler zu den ersten beiden Teilen vorhanden. Falls man diese noch nicht gelesen hat, kann ich das nur wärmstens empfehlen. Ansonsten: Weiterlesen auf eigene Gefahr.*
Meine Meinung:
Man erfährt hier sehr viel über Tina. Wie Danny und sie sich kennengelernt haben, was auch sie alles durch gemacht hat, vor allem aber in der Zeit, in der sie Danny schon kannte. Und auch hier muss ich sagen, dass ich es erstaunlich finde, wie die Autorin es geschafft hat, wieder alles so gut zu erzählen, dass man wirklich denkt, sie wäre dabei gewesen. Wie sie es schafft, die Verbindung zwischen sich und den zweien noch so sehr zum Ausdruck zu bringen und lebendig werden zu lassen, auch wenn sie selbst keine Rolle in diesem Teil spielt.
Das Ende war so, wie ich es gedacht hatte, was mich jedoch überhaupt nicht gestört hat. Im Gegenteil, ich fand es wirklich schön.
Ich bin immer noch gerührt, wenn ich mir durch den Kopf gehen lasse, was Danny und Tina alles zusammen durchgestanden haben. Was sie beide für sich gegenseitig tun und tun würden. Man spürt eine Liebe zwischen ihnen nur durch das Lesen. Eine Liebe, die man einfach nicht wirklich beschreiben kann. Und die es nur ganz selten auf der Welt gibt. Deshalb bin ich aber umso glücklicher darüber, dass sie sie gefunden haben.
Die ganze wahre Geschichte, die erzählt wird (vor allem, wenn man alle drei Teile gelesen hat), lässt einen so fühlen, als ob man jeden der drei persönlich kennt/kannte. Und trotzdem empfinde ich so, dass ich genau das nicht sagen dürfte, weil ich sie eben nicht kannte, nicht in der gleichen Situation war und sie begleiten konnte.
Es gab wieder sehr emotionale Momente, in denen ich ein paar Tränchen verdrücken musste. Ganz besonders, wenn sich beide füreinander einsetzen und man sich durch den Kopf gehen lässt, was beiden passiert ist und passieren wird.
Manchmal merkt man, dass das, was Tina und Danny in ihrer verkorksten Kindheit nicht erleben konnten, irgendwie ein wenig nachgeholt werden musste. Die schönen, sorgenfreien Zeiten, in denen es keine Probleme gibt und keine Zeichnungen in ihnen. Aber was Dannys Vater mit ihm angestellt hat, hinterlässt eben seine Spuren, welche er niemals ablegen kann. Und auch Tinas Vergangenheit holt sie immer wieder ein, obwohl beide auf dem besten Weg sind, sie irgendwie hinter sich zu lassen.
Dadurch, dass man die Figuren aber schon kennt, gibt es nun leider nicht mehr viel zu sagen, außer...
...meinen Tipp:
Ich möchte es mal gewöhnte Emotionalität nennen, aber es war immer wieder überraschend und ergreifend. Ich kann es nur herzlich empfehlen, da es die Lücke in der Geschichte von Danny füllt. Es ist aber nochmal verdeutlichend, welche Auswirkungen Dinge (vor allem in der Kindheit) haben, die einen als Schatten im ganzen Leben begleiten.
Donnerstag, 15. Juni 2017
Buchrezension "Diatar - Kind des Lichts"
Autorin: Ina Linger
Genre: Fantasy / Dystopie
Verlag: keiner
Format: eBook
Pos.: 4574
Kosten: 2,99€
Inhalt:
Diatar und Monandor, zwei verschiedene Völker, die sich bis auf das Blut hassen und bekämpfen. Und zwei Menschen, die den Hass überwinden.
Jaro gehört zu den Diatar, der Bevölkerung, die am Tag lebt und im Dorf gefangen sind, sobald die Sonne verschwunden ist. Das gehört zu ihren Regeln, die niemals gebrochen werden dürfen. Aber um zu überleben, weiß Jaro ganz genau, dass sie sich nicht mehr lange daran halten können. Sonst müssen alle sterben. Doch ist die Gefahr zu hoch, wieder auf jemanden zu treffen, den man eigentlich nie wieder sehen wollte.
Monandor leben nachts. Sobald ihre Haut von der Sonne berührt wird, verbrennt sie. Risa ist ein Teil von ihnen, aber sie ist weniger empfindlich als andere. Ihr Volk wird jedoch von den Diatar angegriffen. Doch will sie keinen verlieren, den sie bei den Diatar kennt. Sie braucht ihn. Für mehr, als alle anderen ahnen können.
Meine Meinung:
Manchmal bestimmt das Ende, wie man das ganze Buch findet. Weil es das Entscheidendste ist. Nur untermalt es für mich in diesem Fall meine Meinung, die ich schon vorher hatte: Mir fehlt schlichtweg die Spannung. Sie ist zwischendurch zu spüren, aber ich empfinde die Schreibweise als zu beschreibend in solchen wichtigen Momenten. Ich habe mich mehr als allwissender Beobachter gefühlt, der weiß, wie die glimpflichen Situationen ausgehen werden, als jemanden, der wirklich über Jaros Schulter guckt und nichts anderes weiß als das, was er macht, denkt und sagt. Und das Ende war, obwohl ich es anders erwartet hatte, sehr schnell da und weniger spannend als gedacht. Was aber andersherum gesehen einen schönen Überraschungsmoment ausgemacht hat.
Ein wenig verwirrend fand ich, dass es einige Namen mit L und J gab und ich dann nicht mehr ganz wusste, von wem jetzt überhaupt die Rede war.
Die Themen der Spannung und Namen mal beiseite geschoben, kommen jetzt zwei Punkte, die mich am meisten gestört haben:
1. Es waren eindeutig zu viele Schreibfehler vorhanden. Seien es falsch gesetzte Kommata oder Buchstaben zu viel oder zu wenig. Wenn es bei zwei bis drei Fehlern bleibt, da kann ich auch drüber hinwegsehen, aber es waren eindeutig mehr und da hört dann leider meine Toleranz auf.
2. Es waren teilweise zu viele Auflistungen. Ein Beispiel von mir:"Er rannte gerne herum, sprang und sang", oder "Schwer atmend kletterte er weiter, griff zu." Das war für mich an den falschen Stellen verwendet und zu oft, deshalb fand ich das auch dezent nervig, dieses Stilmittel ständig lesen zu müssen.
Jetzt höre ich mal auf zu meckern und komme zu den positiven Seiten:
Die Story an sich fand ich sehr gut. Es hat zwar sehr an Romeo und Julia erinnert, aber trotzdem wusste man eben nicht, wie es zwischen unserem Romeo und unserer Julia läuft. Am schönsten fand ich diesen na-endlich-Moment, auf den ich die ganze Zeit gewartet hatte. Einfach diese Erleichterung, dass endlich die Last der Erwartung von den Schultern genommen wurde.
Es war auch eine komplett neue Welt, komplett neue Völker und eine neue Geschichte zwischen ihnen, die sich im Laufe langsam und zum Teil erschlossen hatte. Und vor allem eine Erschütterung, mit der ich nicht gerechnet hatte, die aber Jaros Weltbild komplett verändert.
Die Rückblicke auf wichtige Ereignisse waren an den richtigen Stellen eingeschoben und haben vor allem auch sehr viel Aufschluss gegeben in Bezug auf Handlungen und Gefühlslagen der betroffenen Figuren. Man erkennt vor allem, wie schwer Jaro es als Kind hatte, wodurch ich mich noch etwas mehr in ihn versetzen konnte, da ich wusste, warum er heute so ist und so handelt.
Die Figuren waren meiner Meinung nach auch schön ausgearbeitet, ich konnte mich wie gesagt gut in Jaro hineinversetzen, habe Risa, seinen besten Freund und seine Eltern in mein Herz geschlossen und habe auch Beziehungen zu anderen Nebenfiguren aufgebaut. Ich konnte auch deren Handlungen und Gefühle nachvollziehen, auch wenn man deren Vorgeschichte nicht so nah erlebt hat.
Das Ende war wie gesagt eher unspannend, dafür aber auch ein wenig überraschend und hat mich dennoch neugierig darauf gemacht, wie es weiter geht, da meine Fragen nicht alle beantwortet wurden, ich das jedoch nicht auf mir sitzen lassen möchte. ;)
Mein Tipp:
Mein anfänglicher negativer Ton scheint optisch zu überwiegen, aber trotzdem tut er dies nicht, für mich haben die positiven Aspekte ein viel größeres Gewicht. Deshalb würde ich das Buch gerne weiterempfehlen, sofern euch das nicht abgeschreckt hat. Mich hat es auf jeden Fall neugierig gemacht auf die noch kommenden Teile.
Genre: Fantasy / Dystopie
Verlag: keiner
Format: eBook
Pos.: 4574
Kosten: 2,99€
Inhalt:
Diatar und Monandor, zwei verschiedene Völker, die sich bis auf das Blut hassen und bekämpfen. Und zwei Menschen, die den Hass überwinden.
Jaro gehört zu den Diatar, der Bevölkerung, die am Tag lebt und im Dorf gefangen sind, sobald die Sonne verschwunden ist. Das gehört zu ihren Regeln, die niemals gebrochen werden dürfen. Aber um zu überleben, weiß Jaro ganz genau, dass sie sich nicht mehr lange daran halten können. Sonst müssen alle sterben. Doch ist die Gefahr zu hoch, wieder auf jemanden zu treffen, den man eigentlich nie wieder sehen wollte.
Monandor leben nachts. Sobald ihre Haut von der Sonne berührt wird, verbrennt sie. Risa ist ein Teil von ihnen, aber sie ist weniger empfindlich als andere. Ihr Volk wird jedoch von den Diatar angegriffen. Doch will sie keinen verlieren, den sie bei den Diatar kennt. Sie braucht ihn. Für mehr, als alle anderen ahnen können.
Meine Meinung:
Manchmal bestimmt das Ende, wie man das ganze Buch findet. Weil es das Entscheidendste ist. Nur untermalt es für mich in diesem Fall meine Meinung, die ich schon vorher hatte: Mir fehlt schlichtweg die Spannung. Sie ist zwischendurch zu spüren, aber ich empfinde die Schreibweise als zu beschreibend in solchen wichtigen Momenten. Ich habe mich mehr als allwissender Beobachter gefühlt, der weiß, wie die glimpflichen Situationen ausgehen werden, als jemanden, der wirklich über Jaros Schulter guckt und nichts anderes weiß als das, was er macht, denkt und sagt. Und das Ende war, obwohl ich es anders erwartet hatte, sehr schnell da und weniger spannend als gedacht. Was aber andersherum gesehen einen schönen Überraschungsmoment ausgemacht hat.
Ein wenig verwirrend fand ich, dass es einige Namen mit L und J gab und ich dann nicht mehr ganz wusste, von wem jetzt überhaupt die Rede war.
Die Themen der Spannung und Namen mal beiseite geschoben, kommen jetzt zwei Punkte, die mich am meisten gestört haben:
1. Es waren eindeutig zu viele Schreibfehler vorhanden. Seien es falsch gesetzte Kommata oder Buchstaben zu viel oder zu wenig. Wenn es bei zwei bis drei Fehlern bleibt, da kann ich auch drüber hinwegsehen, aber es waren eindeutig mehr und da hört dann leider meine Toleranz auf.
2. Es waren teilweise zu viele Auflistungen. Ein Beispiel von mir:"Er rannte gerne herum, sprang und sang", oder "Schwer atmend kletterte er weiter, griff zu." Das war für mich an den falschen Stellen verwendet und zu oft, deshalb fand ich das auch dezent nervig, dieses Stilmittel ständig lesen zu müssen.
Jetzt höre ich mal auf zu meckern und komme zu den positiven Seiten:
Die Story an sich fand ich sehr gut. Es hat zwar sehr an Romeo und Julia erinnert, aber trotzdem wusste man eben nicht, wie es zwischen unserem Romeo und unserer Julia läuft. Am schönsten fand ich diesen na-endlich-Moment, auf den ich die ganze Zeit gewartet hatte. Einfach diese Erleichterung, dass endlich die Last der Erwartung von den Schultern genommen wurde.
Es war auch eine komplett neue Welt, komplett neue Völker und eine neue Geschichte zwischen ihnen, die sich im Laufe langsam und zum Teil erschlossen hatte. Und vor allem eine Erschütterung, mit der ich nicht gerechnet hatte, die aber Jaros Weltbild komplett verändert.
Die Rückblicke auf wichtige Ereignisse waren an den richtigen Stellen eingeschoben und haben vor allem auch sehr viel Aufschluss gegeben in Bezug auf Handlungen und Gefühlslagen der betroffenen Figuren. Man erkennt vor allem, wie schwer Jaro es als Kind hatte, wodurch ich mich noch etwas mehr in ihn versetzen konnte, da ich wusste, warum er heute so ist und so handelt.
Die Figuren waren meiner Meinung nach auch schön ausgearbeitet, ich konnte mich wie gesagt gut in Jaro hineinversetzen, habe Risa, seinen besten Freund und seine Eltern in mein Herz geschlossen und habe auch Beziehungen zu anderen Nebenfiguren aufgebaut. Ich konnte auch deren Handlungen und Gefühle nachvollziehen, auch wenn man deren Vorgeschichte nicht so nah erlebt hat.
Das Ende war wie gesagt eher unspannend, dafür aber auch ein wenig überraschend und hat mich dennoch neugierig darauf gemacht, wie es weiter geht, da meine Fragen nicht alle beantwortet wurden, ich das jedoch nicht auf mir sitzen lassen möchte. ;)
Mein Tipp:
Mein anfänglicher negativer Ton scheint optisch zu überwiegen, aber trotzdem tut er dies nicht, für mich haben die positiven Aspekte ein viel größeres Gewicht. Deshalb würde ich das Buch gerne weiterempfehlen, sofern euch das nicht abgeschreckt hat. Mich hat es auf jeden Fall neugierig gemacht auf die noch kommenden Teile.
Montag, 10. April 2017
Buchrezension "Dem Abgrund so nah"
Autorin: Jessica Koch
Genre: Roman
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Format: Taschenbuch, wer hätte das gedacht ;)
Seiten: 330
Kosten: 9,99€
Inhalt:
Ein Buch, das zu Herzen geht. Ein Buch, das Mut macht.
Danny ist gerade zehn Jahre alt, als sein Leben aus den Fugen gerät. Ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst seine Familie, aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland zu ziehen. Dannys Vater ertränkt seinen Kummer in Alkohol und fällt zurück in Verhaltensmuster, von denen er glaubte, sie vor der Ehe endgültig abgelegt zu haben. Danny ist seinem Vater schutzlos ausgeliefert. Aber er gibt nicht auf...
Bei einem Sommercamp lernt Danny die Französin Dominique kennen. Ihre Liebe hilft ihm, sich von seiner Familie - und damit aus der Dunkelheit, die sein junges Leben prägt - zu lösen. Es beginnt ein Kampf um Anerkennung, Freiheit, Gerechtigkeit - und um die Liebe.
Danny ist zu jung, um zu verstehen, was vor sich geht. Um endgültig erwachsen zu werden. Er sollte seine Kindheit genießen wie jeder andere. Aber sein Vater lässt das nicht zu. Danny wird nicht zu einem normalen Kind mit einer glücklichen Familie. Was er sich aber sehnlichst wünscht. Er muss schneller erwachsen werden, als ihm lieb ist. Und mit Dingen umgehen, die keiner stemmen sollte. Vor allem aber nicht alleine.
*Es sind Spoiler zum ersten Teil vorhanden, falls man diesen noch nicht gelesen hat. Ich gehe hierbei davon aus, dass man ihn gelesen hat und daher schon Hintergrundwissen besitzt.*
Meine Meinung:
Dies ist der zweite Teil der Danny-Trilogie. Er spielt in der Kindheit von Danijel Alaric Taylor, der zu viel mit ansehen und mitmachen musste. Im ersten Teil erfährt man schon einige Dinge aus der Kindheit, die aber hier vertieft werden. Man bekommt einen genaueren Einblick in die grausame Geschichte von Aiden Taylor, Dannys Vater, ihm und seiner Mutter.
Wie man schon im ersten Teil erfahren hat, wurde Danny von seinem Vater früher über Jahre hinweg vergewaltigt und missbraucht. Der Besuch seiner Mutter mit Jessica zusammen hat klar gemacht, dass seine Mutter geistig nicht zurechnungsfähig ist. Hier erfährt man die ganzen Hintergründe und Zusammenhänge, die meiner Meinung nach viel zu furchtbar sind, als dass man wirklich glauben möchte, dass sie wahr sind. Aber es stimmt alles. Eine traurige und zugleich wütend machende Geschichte, die mir unter die Haut ging.
Ich finde es interessant und spannend, wie Jessica Koch es geschafft hat, die Geschichte so zu erzählen, als wäre sie selbst dabei gewesen. Und vor allem teilweise auch so detailliert, als ob sie alles mitgeschrieben hätte, als Danny ihr das einst erzählte. Man spürt immer noch eine tiefe Verbundenheit zwischen den beiden, denn wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt, dass sie nach all der ganzen Zeit immer noch weiß, was er ihr darüber gesagt hat, ich finde es erstaunlich.
Was ich sehr schön fand, waren diese Andeutungen über die Zukunft, die die Autorin zwischenzeitlich fallen ließ. Es wird nicht vorausgesetzt, dass man den ersten Teil schon gelesen hat, man kann diesen Band ruhig auch als erstes lesen. Dafür verraten die eingeworfenen Kommentare auch zu wenig. Wenn man aber nach der Reihenfolge geht, wie die Bücher erschienen sind, erkennt man die Verhaltensmuster wieder und versteht auch somit, wie es überhaupt dazu kam.
Die Entwicklung, die Danny gemacht hat, zeichnet sich deutlich ab. Wie schnell er erwachsen werden musste, damit er mit der ganzen Situation irgendwie umgehen konnte. Ich finde es erstaunlich, wie er es geschafft hat. Der große Kampf, den er irgendwie schaffen musste, den Mut, den er aufbringen wollte, die Kraft vor allem. Und die kleinen Schritte, die aber die Welt bedeuten. Ich habe auch ein bisschen mehr gelernt, diese kleinen Schritte, die man kaum merkt, aber trotzdem da sind, mehr zu schätzen, weil man seinem großen Ziel auch damit näher kommt. Kleine Erfolge sollte man trotzdem feiern. Und vor allem: Niemals aufgeben. Denn dann hat man schon verloren. Und für irgendetwas lohnt es sich immer. Also, wie man sieht, empfand ich es als super lehrreich.
Generell war ich hierbei wirklich ständig nur fassungslos. Ich war gefesselt davon, wie es wohl mit Danny weitergehen würde, was seine und vor allem Aidens nächste Schritte sein würden. Und dabei blieb mir viel zu häufig der Mund offen stehen. Dass es so etwas gibt, so schlechte Menschen, macht einen nur traurig und wütend zugleich. Was meinen "inneren Film", der beim lesen entsteht, sehr dunkel erscheinen ließ. Vor allem Dannys Zimmer.
Im Allgemeinen kann ich nur sagen, dass mich die Geschichte von Danny sehr fesselt. Es zerreißt mir das Herz, dass nicht nur er, sondern auch andere Kinder mit einem ähnlichen Schicksal zu kämpfen haben. Und dass man sieht, dass man sehr viel in einem Menschen zerstören kann. Ich finde es bemerkenswert, wie Danny damit umgegangen ist. Und kann nur sagen, dass der Einband die Wahrheit sagt: Er macht Mut.
Mein Tipp:
Ich würde es definitiv jedem weiterempfehlen. Man kann es unabhängig vom ersten Teil lesen, was ich als Pluspunkt empfinde. Außerdem sensibilisiert man sich ein bisschen für diese Themen, weil es auch oft genug lieber totgeschwiegen wird, als dass man damit an die Öffentlichkeit geht. Vor allem aber gibt Jessica Koch auch Hinweise dazu, wie man so etwas erkennen könnte. Die Stimmung wird auch gut hervorgebracht und durch den Erzählstil kann man sich auch gut in Danny einfinden. Es ist eine wahre Geschichte, die jeder gelesen haben sollte.
Genre: Roman
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Format: Taschenbuch, wer hätte das gedacht ;)
Seiten: 330
Kosten: 9,99€
Inhalt:
Ein Buch, das zu Herzen geht. Ein Buch, das Mut macht.
Danny ist gerade zehn Jahre alt, als sein Leben aus den Fugen gerät. Ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst seine Familie, aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland zu ziehen. Dannys Vater ertränkt seinen Kummer in Alkohol und fällt zurück in Verhaltensmuster, von denen er glaubte, sie vor der Ehe endgültig abgelegt zu haben. Danny ist seinem Vater schutzlos ausgeliefert. Aber er gibt nicht auf...
Bei einem Sommercamp lernt Danny die Französin Dominique kennen. Ihre Liebe hilft ihm, sich von seiner Familie - und damit aus der Dunkelheit, die sein junges Leben prägt - zu lösen. Es beginnt ein Kampf um Anerkennung, Freiheit, Gerechtigkeit - und um die Liebe.
Danny ist zu jung, um zu verstehen, was vor sich geht. Um endgültig erwachsen zu werden. Er sollte seine Kindheit genießen wie jeder andere. Aber sein Vater lässt das nicht zu. Danny wird nicht zu einem normalen Kind mit einer glücklichen Familie. Was er sich aber sehnlichst wünscht. Er muss schneller erwachsen werden, als ihm lieb ist. Und mit Dingen umgehen, die keiner stemmen sollte. Vor allem aber nicht alleine.
*Es sind Spoiler zum ersten Teil vorhanden, falls man diesen noch nicht gelesen hat. Ich gehe hierbei davon aus, dass man ihn gelesen hat und daher schon Hintergrundwissen besitzt.*
Meine Meinung:
Dies ist der zweite Teil der Danny-Trilogie. Er spielt in der Kindheit von Danijel Alaric Taylor, der zu viel mit ansehen und mitmachen musste. Im ersten Teil erfährt man schon einige Dinge aus der Kindheit, die aber hier vertieft werden. Man bekommt einen genaueren Einblick in die grausame Geschichte von Aiden Taylor, Dannys Vater, ihm und seiner Mutter.
Wie man schon im ersten Teil erfahren hat, wurde Danny von seinem Vater früher über Jahre hinweg vergewaltigt und missbraucht. Der Besuch seiner Mutter mit Jessica zusammen hat klar gemacht, dass seine Mutter geistig nicht zurechnungsfähig ist. Hier erfährt man die ganzen Hintergründe und Zusammenhänge, die meiner Meinung nach viel zu furchtbar sind, als dass man wirklich glauben möchte, dass sie wahr sind. Aber es stimmt alles. Eine traurige und zugleich wütend machende Geschichte, die mir unter die Haut ging.
Ich finde es interessant und spannend, wie Jessica Koch es geschafft hat, die Geschichte so zu erzählen, als wäre sie selbst dabei gewesen. Und vor allem teilweise auch so detailliert, als ob sie alles mitgeschrieben hätte, als Danny ihr das einst erzählte. Man spürt immer noch eine tiefe Verbundenheit zwischen den beiden, denn wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt, dass sie nach all der ganzen Zeit immer noch weiß, was er ihr darüber gesagt hat, ich finde es erstaunlich.
Was ich sehr schön fand, waren diese Andeutungen über die Zukunft, die die Autorin zwischenzeitlich fallen ließ. Es wird nicht vorausgesetzt, dass man den ersten Teil schon gelesen hat, man kann diesen Band ruhig auch als erstes lesen. Dafür verraten die eingeworfenen Kommentare auch zu wenig. Wenn man aber nach der Reihenfolge geht, wie die Bücher erschienen sind, erkennt man die Verhaltensmuster wieder und versteht auch somit, wie es überhaupt dazu kam.
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| (Bildquelle: Rowohlt Verlag) |
Generell war ich hierbei wirklich ständig nur fassungslos. Ich war gefesselt davon, wie es wohl mit Danny weitergehen würde, was seine und vor allem Aidens nächste Schritte sein würden. Und dabei blieb mir viel zu häufig der Mund offen stehen. Dass es so etwas gibt, so schlechte Menschen, macht einen nur traurig und wütend zugleich. Was meinen "inneren Film", der beim lesen entsteht, sehr dunkel erscheinen ließ. Vor allem Dannys Zimmer.
Im Allgemeinen kann ich nur sagen, dass mich die Geschichte von Danny sehr fesselt. Es zerreißt mir das Herz, dass nicht nur er, sondern auch andere Kinder mit einem ähnlichen Schicksal zu kämpfen haben. Und dass man sieht, dass man sehr viel in einem Menschen zerstören kann. Ich finde es bemerkenswert, wie Danny damit umgegangen ist. Und kann nur sagen, dass der Einband die Wahrheit sagt: Er macht Mut.
Mein Tipp:
Ich würde es definitiv jedem weiterempfehlen. Man kann es unabhängig vom ersten Teil lesen, was ich als Pluspunkt empfinde. Außerdem sensibilisiert man sich ein bisschen für diese Themen, weil es auch oft genug lieber totgeschwiegen wird, als dass man damit an die Öffentlichkeit geht. Vor allem aber gibt Jessica Koch auch Hinweise dazu, wie man so etwas erkennen könnte. Die Stimmung wird auch gut hervorgebracht und durch den Erzählstil kann man sich auch gut in Danny einfinden. Es ist eine wahre Geschichte, die jeder gelesen haben sollte.
Montag, 3. April 2017
Buchrezension "Nur eine Ewigkeit mit dir"
| (Bildquelle: FeuerWerke Verlag) |
Genre: Roman
Verlag: Feuerwerke
Format: eBook
Pos.: 3932
Kosten: 11,99€
Inhalt:
Lily ist müde, lebensmüde. Jonas lebt nicht, zumindest nicht richtig. Als die beiden aufeinander treffen, handelt es sich um einen Glücks-, aber keinen Zufall. Denn Jonas kennt Lily bereits aus einem anderen, einem längst vergangenem Leben. Während Lily Tag für Tag neuen Lebensmut schöpft, muss sich Jonas seiner Vergangenheit stellen - und damit auch einer Entscheidung, die die Grenze zwischen den Zeiten immer brüchiger werden lässt...
Eine wundervolle Geschichte über die grenzenlose Macht einer Liebe, die alle Zeiten überdauert.
Lily hat ihre Mutter verloren und damit auch ihren Lebenswillen. Niemand kann dagegen etwas tun, ihre Familie nicht und auch ihre Freunde haben keine Chance. Bis Jonas sie rettet und ihr etwas zeigt, was sie eigentlich niemals sehen sollte. Jonas steckt in einer Zwickmühle, denn Lily ist für jemand anderes bestimmt als für ihn. Doch gegen seine Gefühle kann er nicht ankämpfen. Gefühle, die er nicht haben dürfte und die eine große Gefahr für ihn darstellen. Doch er ist der einzige, der sie weiterhin im Leben halten kann.
Meine Meinung:
Zuerst einmal etwas über die Figuren. Die Konstellation hat mir sehr gefallen. Es wurde abwechselnd aus Lilys und Jonas Sichtweise erzählt, wodurch man einen guten Einblick in die Gefühlslage der beiden hatte. Und die Beweggründe hinter einigen Dingen besser verstanden hat. Auch die Unterschiede der Charaktere haben mir gefallen. Jeder hat eine ganz eigene Art, auch mit Trauer umzugehen, was man sehr schnell erkennt. Lily bricht mit allem ab, nachdem ihre Mutter gestorben ist, zieht sich immer mehr zurück und ist schließlich so weit, dass sie sich das Leben nehmen will, wäre Jonas nicht dazwischen gegangen. Ihre Tante Bille sucht hingegen den Kontakt, vor allem zu Lily, um den Verlust ihrerer Schwester irgendwie verarbeiten zu können. Jonas stürzte sich in seine Arbeit, als er seine Liebe in einer anderen Zeit verlor, was ihm jetzt nur leider nicht mehr gelingt. Und auch Yolanda hatte ihre verlorene Liebe niemals vergessen und wurde dadurch strenger und etwas kühler. Man merkt also, dass der Verlust in diesem Roman eine große Rolle spielt, genauso wie die Liebe. Sei es die zur Familie oder zu einem anderen Menschen, den man gerne als Partner in sein Leben lassen würde.
Die Story an sich war auch interessant. Eine Theorie, die aufgegriffen wird, lautet, dass zwei Seelen, die in einem Leben als Partner sehr glücklich waren, für alle anderen Leben weiterhin bestimmt sein werden. Ein übersinnliches Thema, auf das ich gerne ein bisschen eingehen würde, weil die Frage immer im Raum stehen wird, was nach einem Leben denn überhaupt passiert. Wie man im Roman selbst sieht, dauert es eine Weile, bis eine Seele aus einem früheren Leben wieder ein neues anfangen wird. Man wird also nicht direkt wiedergeboren. Damit stimme ich überein, auch, dass man überhaupt ein neues Leben antritt. Meiner Meinung nach ist das ein großes Thema, über dass manche gar nicht sprechen wollen, weil sie sich entweder nicht damit befassen wollen oder aber glauben, dass man sie dann für verrückt erklärt, wenn man seinen eigenen Standpunkt darlegt. Was ich sehr schade finde. Mich würde interessieren, was ihr darüber denkt, falls ihr mir das mitteilen wollt. :)
Was ich sehr schade fand, war, dass kaum Handlung stattfindet. Es vergehen vielleicht nur einige wenige Tage, eine Woche oder zwei, das kann ich schlecht einschätzen. Jedenfalls handelt 3/4 von dem Roman davon, wie es in den Figuren aussieht. Häufig dann auch das gleiche, wie verboten die Liebe doch sei, wie grausam die Trennung vom vermeintlichen Partner oder von der eigenen Mutter. Ja, ich kann es verstehen, wie schlimm sowas ist. Dennoch finde ich nicht, dass alles nur noch darüber gehen muss, sondern dass auch ein bisschen Handlung geschieht. Dass sie mehr unternehmen, nicht unbedingt von Dächern springen oder so, aber sie stehen auf, denken nach, lesen und gehen wieder schlafen. Man war selbst in so einer Kuppel, in der sich alles um Emotionen dreht, in der einfach nichts wichtig ist. Später kam mehr Handlung dazu, Lily hat mehr gemacht als nur zu denken und man kam aus dieser Kuppel ein Stück weit raus. Damit wurde es auch ein Stück interessanter. Aber die Spannung fehlte mir trotzdem. Die Neugier wurde nicht richtig entfacht, wie es denn nur weitergehen würde, ob Lily und Jonas alles geregelt bekommen oder nicht. Wer die an Lily gebundene Seele ist, ihr Partner für alle weiteren Leben.
Manchmal war ich auch sehr irritiert, weil ich dann den Gedankengängen nicht ganz folgen konnte, warum welche Schlussfolgerung gezogen wurde oder ähnliches. Ich stand dann ein bisschen auf dem Schlauch. Bei einer Sache war das auch sehr gut durchdacht, weil es das größte Geheimnis ist, was dann alles lösen würde. Aber bei anderen Dingen war es irgendwie viel zu irritierend.
Ab und zu wurde mir das mit den Gedichten auch ein bisschen zu viel. Ich kann nachvollziehen, warum stellenweise darauf zurückgegriffen wurde, aber immer wieder Gedichte zu lesen und dahinter den für die Geschichte relevanten Sinn verstehen war dann doch etwas zu viel teilweise.
Mein Fazit:
An sich fand ich die aufgegriffenen Themen gut durchdacht und war auch etwas neues für mich. Die Charaktere haben einen Eindruck hinterlassen. Jedoch waren sie nicht so klasse, dass ich sie vermissen, mich sonderlich für sie freuen oder richtig mit ihnen gefühlt hätte. Es war zwar interessant, aber mir fehlte Spannung. Es wurde nicht viel gemacht, sondern meistens nur gedacht und gefühlt und irgendwann war das dann ein bisschen zu viel. Generell würde ich ja und nein zu diesem Buch sagen. Ja, weil das Thema interessant ist und die Charaktere unterschiedlich sind, vor allem im Umgang mit Emotionen. Nein, weil die Charaktere zu wenig handeln und es viel zu sehr von den gleichen Themen handelt, was die Spannung raus nimmt.
Mittwoch, 1. März 2017
Buchrezension "Dem Horizont so nah"
Genre: Roman
Autorin: Jessica Koch
Verlag: Feuerwerke
Format: eBook
Pos.: 6773
Kosten: 9,99€
Es überraschte mich nicht, dass ich immer noch an Dannys Seite war. Freiwillig würde ich diesen Mann im Leben nicht verlassen. Mit untrüglicher Sicherheit wusste ich, dass auch er mich niemals aus freien Stücken verlassen würde. Woher dieses Wissen kam, vermochte ich nicht zu sagen. Es war einfach da. So wie man weiß, dass man Luft zum Atmen braucht und dass die Sonne Wärme spendet. Zwar war mir bewusst, dass es nicht mehr lange dauern konnte, bis seine Vergangenheit uns einholen würde, aber ich wusste auch, dass wir ohne diese Vergangenheit niemals zueinandergefunden hätten.
Die Geschichte einer großen Liebe. Eine Geschichte über Vertrauen, Mut, Schmerz, Verzweiflung und die Kraft loszulassen. Eine Geschichte aus dem wahren Leben.
Ich verzichte auf eine eigene Inhaltszusammenfassung, weil ich finde, dass diese hier von vorneherein genug sagt. Weil mir sonst der Bildschirm vor Tränen verschwimmt.
Ich muss ehrlich sagen, dieses Buch klingt erst wie eine saumäßig gut geschriebene Geschichte. Aber wie heißt es so schön: Die besten Geschichten schreibt das Leben. Nur dass ich nicht weiß, ob ich sie als beste oder traurigste beschreiben soll. Ich habe noch nie so viel gelacht und geweint. Manchmal auch beides zusammen.
Es ist super mutig, meiner Meinung nach, so eine Vergangenheit zu veröffentlichen. Einfach, weil man alles erneut erlebt, während man die ganzen Erinnerungen sammelt und niederbringt. Die ganze Freude, der ganze Schmerz, den man versuchte zu verdrängen. Und vor allem auch Themen aufzuwühlen, über die sich viel zu wenige Gedanken gemacht werden. Ich möchte nicht zu viel verraten, worum es dabei geht, weil es wirklich essentielle Dinge sind.
Aber genau diese Dinge brachten mich dazu, mein ganzes Leben zu überdenken. Meine Gedanken neu zu ordnen. Mir kam einfach alles so banal vor, meine eigenen Probleme so klein und total unnötig. Meine Gedanken verschwendet für Sachen, die es nicht wert waren, darüber nachzudenken. Und mir wurde bewusst, dass es viel zu viele Dunkelziffern gibt. Viel zu viel Unverständnis auf dieser Welt. Mir ist, als hätte ich alles selbst miterlebt. Ich spüre den Schmerz, die Zuneigung, die ganzen Gefühle, die Ducky bzw. Jessica gefühlt hat, sind ebenfalls in mir. Wobei ich auch sagen muss, dass man niemals das gleiche fühlen kann wie jemand, der das alles selbst durchgemacht hat.
Mehr kann und möchte ich nicht mehr sagen. Nichts anderes ging mir bisher so ans Herz wie diese Lebensgeschichte. Die es absolut wert ist, gelesen zu werden.
Autorin: Jessica Koch
Verlag: Feuerwerke
Format: eBook
Pos.: 6773
Kosten: 9,99€
Es überraschte mich nicht, dass ich immer noch an Dannys Seite war. Freiwillig würde ich diesen Mann im Leben nicht verlassen. Mit untrüglicher Sicherheit wusste ich, dass auch er mich niemals aus freien Stücken verlassen würde. Woher dieses Wissen kam, vermochte ich nicht zu sagen. Es war einfach da. So wie man weiß, dass man Luft zum Atmen braucht und dass die Sonne Wärme spendet. Zwar war mir bewusst, dass es nicht mehr lange dauern konnte, bis seine Vergangenheit uns einholen würde, aber ich wusste auch, dass wir ohne diese Vergangenheit niemals zueinandergefunden hätten.
Die Geschichte einer großen Liebe. Eine Geschichte über Vertrauen, Mut, Schmerz, Verzweiflung und die Kraft loszulassen. Eine Geschichte aus dem wahren Leben.
Ich verzichte auf eine eigene Inhaltszusammenfassung, weil ich finde, dass diese hier von vorneherein genug sagt. Weil mir sonst der Bildschirm vor Tränen verschwimmt.
Ich muss ehrlich sagen, dieses Buch klingt erst wie eine saumäßig gut geschriebene Geschichte. Aber wie heißt es so schön: Die besten Geschichten schreibt das Leben. Nur dass ich nicht weiß, ob ich sie als beste oder traurigste beschreiben soll. Ich habe noch nie so viel gelacht und geweint. Manchmal auch beides zusammen.
Es ist super mutig, meiner Meinung nach, so eine Vergangenheit zu veröffentlichen. Einfach, weil man alles erneut erlebt, während man die ganzen Erinnerungen sammelt und niederbringt. Die ganze Freude, der ganze Schmerz, den man versuchte zu verdrängen. Und vor allem auch Themen aufzuwühlen, über die sich viel zu wenige Gedanken gemacht werden. Ich möchte nicht zu viel verraten, worum es dabei geht, weil es wirklich essentielle Dinge sind.
Aber genau diese Dinge brachten mich dazu, mein ganzes Leben zu überdenken. Meine Gedanken neu zu ordnen. Mir kam einfach alles so banal vor, meine eigenen Probleme so klein und total unnötig. Meine Gedanken verschwendet für Sachen, die es nicht wert waren, darüber nachzudenken. Und mir wurde bewusst, dass es viel zu viele Dunkelziffern gibt. Viel zu viel Unverständnis auf dieser Welt. Mir ist, als hätte ich alles selbst miterlebt. Ich spüre den Schmerz, die Zuneigung, die ganzen Gefühle, die Ducky bzw. Jessica gefühlt hat, sind ebenfalls in mir. Wobei ich auch sagen muss, dass man niemals das gleiche fühlen kann wie jemand, der das alles selbst durchgemacht hat.
Mehr kann und möchte ich nicht mehr sagen. Nichts anderes ging mir bisher so ans Herz wie diese Lebensgeschichte. Die es absolut wert ist, gelesen zu werden.
Samstag, 21. Januar 2017
LEGO
Ich muss gestehen, ich bin ein super Fan von Games von Lego. Ich hab zwar nicht alle, die jemals erschienen sind, aber die, die ich habe, finde ich einfach super.
Lego Star Wars zum Beispiel. Damit habe ich damals "angefangen". Ich liebe Star Wars eh total, aber wie die Entwickler die Story umgesetzt haben, fand ich richtig toll. Viele verschiedene Charaktere, die man im Story Modus erst nur gesehen, teilweise spielen konnte und später im Freien Spiel benötigt werden, damit man auch wirklich 100% erreichen kann. Sie waren grundsätzlich mit Witz gefüllt. Dass die Charaktere nicht sprechen, war meiner Meinung nach zumindest schon fast ein Markenzeichen. So wie bei The Legend of Zelda. Link hat auch nie gesprochen.
Jedenfalls hat es mir immer Spaß gemacht. Nur von einem war ich ein bisschen enttäuscht, von Marvel Super Hero auf DS. Die Grafik war nicht so besonders, aber das war noch zu verkraften. Was ich gar nicht leiden konnte, war der Sound, der sich anhörte wie aus den Radios aus den 70ern. Da wäre schon echt mehr drin gewesen. Der Witz fehlte mir auch ziemlich dabei, was ich umso trauriger fand. Da war nur der Versuch da, irgendwie witzig zu sein. Tja, leider verfehlt.
Auch sehr schön war Pirates of the Carribean. Die Liebe zum Detail, die Gangart, das Verhalten einer einzelnen Person oder von Tieren einzufangen, das macht nicht nur dieses Spiel aus. Es macht Spaß, durch jedes Erlebnis durchzustarten, was man schon aus den Filmen kennt, aber selbst noch besser in die Geschichte einzutauchen.
Ich bin zur Zeit bei Lego Der Hobbit dran. Ich war erst überrascht, weil alle reden können. Aber der Witz, mit dem die Geschichte erzählt wird, bleibt einfach. Sehr schön finde ich die große zu erforschende Welt. Ich kenne den Film nicht, muss ich leider zu meiner Schande gestehen, aber man kann durch das Auenland reisen, um fließend nach Bree oder zum Bruchtal zu kommen. Auf dem Weg kann man kleinere Quests machen, die meistens bedeuten, dass man etwas bauen oder suchen muss. Man muss tatsächlich auch die Dinge finden, die man braucht zum bauen, seien es Edelsteine, Steine an sich oder Bretter etc. Die findet man aber leicht auf der Reise. Natürlich gibt es auch rare Sachen, da muss man dann ein bisschen länger suchen, aber ich kann damit leben. Für mich wird aber auch die Geschichte an sich sehr gut erzählt. Also es gibt einen "Erzähler", der dann zwischendurch erklärt, was passiert und alles, während man spielt oder Sequenzen sieht. Ich will nicht sagen, dass ich total mitreden kann, wenn man über den Film diskutieren würde, aber was da vielleicht, anfangs zumindest noch, passiert, da könnte ich eventuell mitreden. Während ich Herr der Ringe - Die Gefährten gesehen habe, sind mir dann doch einige Zusammenhänge und Charaktere bekannt vorgekommen, was mir das Schauen ein bisschen leichter gemacht hat. Mir gefallen sowohl das Spiel, als auch der Film und ich möchte unbedingt alle anderen Teile noch sehen. Oder auch spielen.
Ich hoffe einfach, dass die Begeisterung bleibt und alle Spiele von Lego, die noch kommen werden, ebenfalls mit dieser Liebe und Hingabe produziert werden wie auch die, die ich bisher kenne. Für mich sprühen die Spiele vor Charme und ich kann nicht genug davon bekommen. Tatsächlich habe ich mir auch letztens Lego Herr der Ringe geholt, was ich dann nach Der Hobbit spielen werde.
Generell muss ich aber auch sagen, dass ich die Spiele im Multiplayer schöner finde, weil manchmal, wie bei Lego Indiana Jones, kleine Gadgets eingefügt werden. Wenn man da mit der Peitsche eine Frau trifft, kann es manchmal sein, dass er sie an sich ran zieht und knutscht. Diese Kleinigkeiten machen es für mich umso sympathischer,
Ich hoffe, ich bin mit meiner Begeisterung für Lego Spiele nicht alleine. Habt ihr sowas vielleicht auch schon mal gespielt? Und wenn ja, wie fandet ihr es?
Lego Star Wars zum Beispiel. Damit habe ich damals "angefangen". Ich liebe Star Wars eh total, aber wie die Entwickler die Story umgesetzt haben, fand ich richtig toll. Viele verschiedene Charaktere, die man im Story Modus erst nur gesehen, teilweise spielen konnte und später im Freien Spiel benötigt werden, damit man auch wirklich 100% erreichen kann. Sie waren grundsätzlich mit Witz gefüllt. Dass die Charaktere nicht sprechen, war meiner Meinung nach zumindest schon fast ein Markenzeichen. So wie bei The Legend of Zelda. Link hat auch nie gesprochen.
Jedenfalls hat es mir immer Spaß gemacht. Nur von einem war ich ein bisschen enttäuscht, von Marvel Super Hero auf DS. Die Grafik war nicht so besonders, aber das war noch zu verkraften. Was ich gar nicht leiden konnte, war der Sound, der sich anhörte wie aus den Radios aus den 70ern. Da wäre schon echt mehr drin gewesen. Der Witz fehlte mir auch ziemlich dabei, was ich umso trauriger fand. Da war nur der Versuch da, irgendwie witzig zu sein. Tja, leider verfehlt.
Auch sehr schön war Pirates of the Carribean. Die Liebe zum Detail, die Gangart, das Verhalten einer einzelnen Person oder von Tieren einzufangen, das macht nicht nur dieses Spiel aus. Es macht Spaß, durch jedes Erlebnis durchzustarten, was man schon aus den Filmen kennt, aber selbst noch besser in die Geschichte einzutauchen.
Ich bin zur Zeit bei Lego Der Hobbit dran. Ich war erst überrascht, weil alle reden können. Aber der Witz, mit dem die Geschichte erzählt wird, bleibt einfach. Sehr schön finde ich die große zu erforschende Welt. Ich kenne den Film nicht, muss ich leider zu meiner Schande gestehen, aber man kann durch das Auenland reisen, um fließend nach Bree oder zum Bruchtal zu kommen. Auf dem Weg kann man kleinere Quests machen, die meistens bedeuten, dass man etwas bauen oder suchen muss. Man muss tatsächlich auch die Dinge finden, die man braucht zum bauen, seien es Edelsteine, Steine an sich oder Bretter etc. Die findet man aber leicht auf der Reise. Natürlich gibt es auch rare Sachen, da muss man dann ein bisschen länger suchen, aber ich kann damit leben. Für mich wird aber auch die Geschichte an sich sehr gut erzählt. Also es gibt einen "Erzähler", der dann zwischendurch erklärt, was passiert und alles, während man spielt oder Sequenzen sieht. Ich will nicht sagen, dass ich total mitreden kann, wenn man über den Film diskutieren würde, aber was da vielleicht, anfangs zumindest noch, passiert, da könnte ich eventuell mitreden. Während ich Herr der Ringe - Die Gefährten gesehen habe, sind mir dann doch einige Zusammenhänge und Charaktere bekannt vorgekommen, was mir das Schauen ein bisschen leichter gemacht hat. Mir gefallen sowohl das Spiel, als auch der Film und ich möchte unbedingt alle anderen Teile noch sehen. Oder auch spielen.
Ich hoffe einfach, dass die Begeisterung bleibt und alle Spiele von Lego, die noch kommen werden, ebenfalls mit dieser Liebe und Hingabe produziert werden wie auch die, die ich bisher kenne. Für mich sprühen die Spiele vor Charme und ich kann nicht genug davon bekommen. Tatsächlich habe ich mir auch letztens Lego Herr der Ringe geholt, was ich dann nach Der Hobbit spielen werde.
Generell muss ich aber auch sagen, dass ich die Spiele im Multiplayer schöner finde, weil manchmal, wie bei Lego Indiana Jones, kleine Gadgets eingefügt werden. Wenn man da mit der Peitsche eine Frau trifft, kann es manchmal sein, dass er sie an sich ran zieht und knutscht. Diese Kleinigkeiten machen es für mich umso sympathischer,
Ich hoffe, ich bin mit meiner Begeisterung für Lego Spiele nicht alleine. Habt ihr sowas vielleicht auch schon mal gespielt? Und wenn ja, wie fandet ihr es?
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