Donnerstag, 28. März 2013

Buchproblem

Ich habe mit "Vampyricon - Die kalte Königin" angefangen und festgestellt, dass ich das nicht lesen kann. Mein Problem: Nicht nur, dass das das zweite Buch einer Reihe ist (was mir schon vor dem Kauf klar war) und dass es, empfinde ich zumindest so, mitten in der Handlung anfängt ohne richtige Einleitung. Mich regt die Schreibweise total auf. Anstatt "das" oder vielleicht auch mal "welches", wird ständig nur "dies" geschrieben. Beispiel: ">>[...]. Dies ist für uns ein geheiligter Ort und wird dies auch bleiben.<<" (statt beim zweiten "dies" einfach "es" zu schreiben) oder auch ">>Dies hier sind Erzählungen von anderen Wesen, die sich die Erde mit den Sterblichen teilten, wobei die Originalen dieser Schriftrollen in jenen Flammen[...].<<". Vielleicht reagiere ich auch einfach über, aber mir fällt das stark auf und ich komm damit einfach nicht klar.
Ich habe auch beschlossen, dass ich mir den ersten Teil nicht holen werde, um ins Geschehen reinzukommen, alleine schon, weil ich befürchte, dass die Schreibweise die gleiche sein könnte und ich darauf echt keine Lust habe. Von daher lasse ich das Buch links liegen und mache mit dem nächsten weiter, mit dem ich bisher auch gut zurecht komme.
Liebe Grüße
Denise :)

Montag, 25. März 2013

Buchrezension "Schließe deine Augen"

Ein weiteres Abenteuer von David Gurney, dem vermeindlich besten Detective, der eigentlich in Pension ist.
Mittlerweile sind Dave und seine Freundin Madeleine auf das Land gezogen. Zunächst beschäftigt ihn nur die Frage, ob er Dünger für sein Spargelbeet benutzen sollte und welchen, doch durch einen Anruf seines ehemaligen Kollegen Jack Hardwick und einem Gespräch mit einer Frau namens Val Perry geht Dave wieder seinem damaligen Job nach.
Val Perry, die Mutter einer enthaupteten Braut, die an ihrem Hochzeitstag ermordet wurde, bittet Gruney um seinen Einsatz, da sie von seiner Genialität gehört hat. Sie sagt ihm, dass er so viel Geld haben könnte, wie er brauchen würde, ihr ginge es nur um die Lösung des Falls. Doch Gurney will eigentlich im Ruhestand bleiben, alleine schon wegen Madeleine, die sich große Sorgen um ihn macht, vor allem, da er damals an einem Fall gearbeitet hatte, der ihn fast sein Leben gekostet hätte. Dave willigt jedoch ein, unter der Voraussetzung, dass er bloß zwei Wochen am Fall arbeiten würde, egal, ob dieser dann abgeschlossen sein würde oder nicht. Madeleine ist nicht gerade begeistert, bewundert ihn zwar für seine Arbeit, doch will mehr mit ihm zusammen sein und macht ihm deswegen ständig Vorwürfe.
Der Hochzeitstag wurde von vielen Kameras begleitet, die jeden Winkel des Gartens von Scott Ashton, Schwiegersohn von Val Perry, renommierter Psychiater und Leiter einer Akademie, und Jillian Perry, Tochter von Val. Das einzige, was Gurney am Anfang hat, um den Fall zu starten.
Je länger Gruney arbeitet, desto mehr findet er heraus, nützliches, unnützliches. Er stellt Theorien auf, die sich teilweise nicht beweisen lassen. Doch nach und nach entdeckt er Dinge, die sich zu einem Puzzle zusammenfügen lassen. Was er dabei herausfindet, kann man mit keinem anderen Mordfall auch nur annähernd vergleichen.

Es hat richtig lange gedauert, bis ich das Buch durchgelesen habe. Und daran ist nicht nur die Schule schuld. Die Story ist zwar gut aufgebaut und ich finde den Gedanken seltsam und auch irgendwie cool, dass die 654 Seiten innerhalb von nur 14 Tagen spielen. Trotzdem war es, vielleicht auch deswegen, teilweise richtig langweilig. Wörter, die ich nachgucken musste, weil die nicht gerade zum normalen Sprachgebrauch gehören, Storyleerlauf, also es passiert nicht viel und nichts spannendes. Das war dann auch noch einmal ein Grund, nicht weiterzulesen.
Gut fand ich, dass die handelnden Personen teilweise nur mit Nachnamen genannt wurden, so wusste ich zumindest immer, wer gemeint war. Auch der richtig seltene Wechsel zum Täter war wirklich gut. Man hat dabei gemerkt, dass der Mörder nicht gerade richtig im Kopf ist.
Das Ende wurde dann doch wieder spannend. Da passierte eine Wendung, die richtig unerwartet war. Da erinnerte ich mich trotz langen Lesepausen an die ganze Story und folgte dem ganzen Gedankengang von Gurney, als wäre es das selbstverständlichste der Welt.
Das Buch ist aus einer Reihe, was ich beim Kauf des Buches zunächst nicht wusste. Wichtig ist es aber nicht gerade. Manchmal wird dann der "Mellery-Fall" erwähnt, da wäre es schon gut, zu wissen, was da passiert, war, aber man kommt auch so gut durch das Buch.
Es mag ja sein, dass andere sagen, das Buch wäre richtig genial, ich bleibe aber trotzdem bei meiner Meinung. Es kann auch sein, dass ich zu hohe Ansprüche an das Buch gehabt habe, ich das aber nicht gemerkt habe.
Mein Tipp: Kann man lesen, muss man nicht. (;
(Verlag: Club-Taschenbuch; Seitenzahl: 654; Kosten: 9,99€ [bei amazon]; Vorgänger: Die Handschrift des Todes; Originaltitel: Shut your eyes tight)

Montag, 18. Februar 2013

Filmrezension "Dead Silence"

(http://www.scary-movies.de/film/dead-silence/)
Originaltitel: Dead Silence
Deutscher Titel: Dead Silence - Ein Wort und du bist tot
FSK: 16
Originalsprache: Englisch.
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: 89 Minuten (92 bei der erweiterten Fassung)
Kosten: 7,99€ (bei amazon)

Jamie Ashen und seine Frau Lisa leben gemeinsam in einer Wohnung. Plötzlich liegt vor der Tür ein großes Paket ohne Absender. Als er es öffnet, findet Jamie eine Puppe names Billy darin. Seine Frau lacht darüber und macht Späße damit. Als Jamie vom Essen holen nach Hause kommt, findet er Lisa tot im Bett, die Zunge herausgerissen. Er ist sich sicher, dass es etwas mit dem Absender der Puppe zu tun hat, doch will ihm keiner glauben. Er selbst wird verdächtigt, der Mörder zu sein, wird aber wegen fehlender Beweise laufen gelassen. Dann forscht er selbst nach und entdeckt, dass die Puppe von Mary Shaw stammt. Als er zu seinem Vater nach Ravens Fair reist, um ihn über Mary Shaw auszufragen, erzählt dieser ihm eine alte Geschichte über sie, die den Kindern erzählt wird, damit sie sich benehmen. Doch muss Jamie feststellen, dass das nicht nur eine Geschichte ist...

Schlecht fand ich den Film nicht, allerdings hat mir der richtig packende Horror gefehlt. Den Film habe ich direkt nach "Die Frau in Schwarz" geguckt. Vielleicht ist es einfach mein Problem, dass ich die unterbewusst vergleiche. Das, was ich wirklich gruselig fand, waren die Puppen. :D Die Story bzw. die Idee war wirklich nicht schlecht. Nur kann ich leider nicht sagen, was ich daran so toll finde. Das ist irgendwie unbegründbar. :D
Mein Tipp: Ein Kissen braucht man diesmal nicht unbedingt, Knabberzeugs ist aber auf jeden Fall angebracht, falls man mal angespannt sein sollte, was durchaus passieren kann. Ein Horrorfilm, der nicht allzu schlimm ist, aber auch nicht ganz ohne. Lustiger bzw. schöner ist es auf jeden Fall, den nicht alleine zu gucken. Aber auf jeden Fall mal anschauen!

Sonntag, 17. Februar 2013

Filmrezension "Die Frau in Schwarz"

Meine erste Filmrezension. Puh. *aufgeregt*

Originaltitel: The Woman in Black
FSK: 12 (Kinofassung)
         16 (unzensiert)
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2012
Länge: 95 Minuten
Kosten: 11,99€ (bei amazon)

Großbritannien, Edwardische Epoche. Der junge Anwalt Arthur Kipps muss sich von seinem Sohn verabschieden. Er wird von seiner Kanzlei beauftragt, in das Herrenhaus der verstorbenen Alice Drablow zu reisen, um deren Papiere zu ordnen und einen Erben für sie zu finden. Doch die Abreise fällt ihm nicht leicht: Seine Frau verstarb bei der Geburt des gemeinsamen Sohnes, mittlerweile vier Jahre alt. Er muss ihn mit seinem Kindermädchen vier Tage alleine lassen, dann sollen sie nachkommen.
Das Herrenhaus liegt im Küstendorf Crythin Gifford und kann nur bei Ebbe erreicht werden. Als Kipps im Dorf ankommt, behandelt ihn fast jeder unfreundlich und versucht, ihn so schnell wie möglich wieder nach Hause zu schicken. Nur wenige begegnen ihm freundlich, so auch der wohlhabende Samuel Daily.
Im Herrenhaus spürt Arthur eine Anwesenheit. Während er sich im Haus umguckt, passieren eigenartige Dinge. Was ihn dauernd beschäftigt, ist, dass sich alle Türen öffnen lassen, bis auf eine einzige. Und dann begegnet er auch noch einer Gestalt, die dem ganzen Dorf das Fürchten lehrt.

Erstmal zur Frage auf der Hülle:"Glaubst du an Geister?" Es klingt komisch, wenn ich das jetzt so schreibe, aber darüber sollte sich jeder wirklich mal Gedanken machen. Und nicht von vorneherein "Nein!" sagen, sondern auch mal Argumente sammeln, die dafür und dagegen sprechen und dann herausfinden, was einen mehr überzeugt. Aber man muss dafür auch offen sein. Und um die Frage zu beantworten: Ja, ich glaube an Geister. Das dazu. ;)
Ich gucke normalerweise Filme, ohne mich mehr als zwei oder drei Mal zu erschrecken oder sogar zu schreien. Aber das hat mir wirklich den Rest gegeben. Es gibt Szenen, die haben es wirklich in sich. Schlafen konnte ich auch kaum. Um die ganze Geschichte, die hinter der Handlung steckt, zu verstehen, sollte man aufmerksam zuhören und zusehen.
Mein Tipp: Wenn man einen Film für den Schreck sucht, dann ist das hier der richtige. Nervennahrung sollte bereit stehen, den Film vielleicht auch nicht alleine gucken, bestenfalls ein Kissen umschlingen und da hinein schreien, falls es nötig sein sollte (ich spreche aus Erfahrung :D). Man sollte ihn aber auf jeden Fall gucken.

Änderung

Ich habe beschlossen, aus meiner Lesestube einen Blog für Filme und Bücher zu machen. Deshalb habe ich auch den Namen in "FiBüEcke", die URL in http://fibue.blogspot.de/ geändert.
Ich werde hauptsächlich über Horrorfilme schreiben, denn die gefallen mir persönlich am meisten. Ich werde aber versuchen, auch mal Liebesfilme *würg* zu gucken oder einfach 'normale'. Ich hoffe, das wird euch gefallen. :)
LG Denise

Mittwoch, 16. Januar 2013

Wen's interessiert...

Jaja, die Schule. Stress hier, Stress da. Lernen, Müdigkeit und zu allem Überfluss auch noch eine Zerrung im Oberschenkel. Dazu kommt noch, dass sich das Buch momentan wie Kaugummi zieht und bisher auch irgendwie langweilig ist. Supii! (Y)
Naja, ab nächste Woche zwei Wochen Praktikum. Altenpflege. Nervös, Angst, alles, was so dazu gehört. Zumindest sind die Leute da lieb.
Ich sammle auch momentan noch einige Ideen für meine eigenen Geschichten, also wer hat, einfach schreiben. Danke schon mal im Voraus. :)
Liebe Grüße
Denüse :D

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Buchrezension "Der Sommerfänger"

Der letzte Teil der Erdbeerpflücker-Reihe hat sich dem Ende zugeneigt.
Der Sommer ist wieder da, die Hitze beinah unerträglich und die Erdbeerpflücker gehen ihrem Beruf nach. Die Erdbeerpflücker... Gorg... Die Erinnerungen sprudeln hoch, doch Jette versucht, sie zu verdrängen, und dass sie glücklich verliebt ist, hilft ihr dabei. Luke versucht, Jette so glücklich wie möglich zu machen, doch ein Kerl in Köln, der der Auffassung ist, Luke heiße gar nicht Luke und dass es auch definitiv keine Verwechslung ist, lässt das Glück zerbrechen. Kurz darauf wird der Mitbewohner von Luke ermordet und Luke selbst verschwindet spurlos. Jette wird klar, dass sie eigentlich nichts über ihren Freund weiß, rein gar nichts. Wegen seines Verschwindens wird er wegen Mordverdachts gesucht. Statt die Polizei alles regeln zu lassen, entschließt sich Jette, selbst nach ihm zu suchen. Und nicht nur ihre Vergangenheit holt sie wieder ein, sondern auch Lukes Vergangenheit schleust sich in die Gegenwart. Nur dass seine um einiges gefährlicher ist als ihre...

Ich konnte nicht allzu viel schreiben, weil ich bei jeder Kleinigkeit das Gefühl hatte, viel zu viel zu verraten.
Das Buch war ganz gut. Ein schönes offenes Ende ist trotzdem geblieben, sodass man sich selbst weiter vorstellen kann, wie ihr Leben so weitergehen mag. Ich bin fast schon ein bisschen traurig, dass ich die Bücher durch habe. Die Figuren habe ich allesamt ins Herz geschlossen, ihre Probleme in mich aufgenommen und versucht, Lösungen zu finden. Die Gefühle, die sie empfanden, die habe ich auch empfunden, Trauer, Hass, Glück, Verzweiflung, blablabla. Ich war zwischenzeitlich angeödet, weil Jette sich immer in Gefahr begibt, was auch in diesem Buch der Fall ist, aber es ist eine andere Art. Die Gefahr dreht sich in aller erster Linie um Luke, denn es ist seine Vergangenheit, die alle einholt, ohne, dass andere sie kennen.
Was Reihenbücher meist so an sich haben: Es wäre ratsam, die Bücher davor gelesen zu haben, auch wenn jedes Buch größtenteils eine eigene Geschichte zu erzählen hat.
Mein Tipp: LESEN!! :)
(Verlag: Club-Taschenbuch; Seitenzahl: 446; Kosten: 8,99€ [bei Amazon])