Genre: Thriller
Autor: Ethan Cross
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 395
Kosten: 9,99€
Nur eins ist dunkler als die Nacht: Das Herz dieses Killers.
Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern.
Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.
Francis Ackerman junior ist ein Serienkiller. Er spielt mit seinen Opfern und gibt ihnen, anders als andere, eine faire Chance zu überleben. Falls sie gewinnen, sind sie frei.
Marcus kommt nach Asherton, um vor seiner Vergangenheit zu fliehen und ein neues Leben zu beginnen. Dabei lernt er Maggie kennen, fängt an, sich für sie zu interessieren. Mit ihr zusammen will er ihre neue Nachbarin besuchen, die, wie Maggie meint, eine sehr nette Frau sei. Als sie da sind, warnt Marcus Maggie, sie solle im Auto bleiben, irgendwas stimme nicht. Im Haus findet er seine Nachbarin. Leblos. Sofort liegt der Verdacht bei Marcus. Er ist neu in der Stadt, hatte sich bereits Ärger eingefangen und findet dann auch noch eine tote Frau.
Während Marcus versucht, sich von der Schuld freizusprechen, kommt er Geheimnissen auf der Spur. Die Übeltäter sind dabei auch noch der Sheriff und seine Crew. Das kann doch eigentlich nicht möglich sein. Die Geheimnisse betreffen aber nicht nur diese Leute, sondern gehen weit über Asherton hinaus bis hin zur Staatsmacht. Was geht nur in Asherton vor?
Im Großen und Ganzen war der Thriller gut, sogar filmreif. Es wurde beinah wie ein Drehbuch verfasst. Finde ich zumindest.
Mein ABER: Ich war teilweise voll verwirrt. Normalerweise wird die Geschichte immer nur aus einer Perspektive erzählt, und wenn mehrere Wechsel stattfinden, dann auch sinnvoll wie mit jedem neuen Kapitel oder klar gekennzeichneten Abschnitten. Hier aber war das innerhalb eines Kapitels und Abschnitts, da wechselte es auf einmal von der personalen in die auktoriale Erzählweise. Das fand ich sehr gewöhnungsbedürftig, aber damit habe ich mich arrangiert.
Anfangs gab es ein kleines Missverständnis für mich: Durch den Klappentext ging ich davon aus, dass das Buch komplett nur aus der Sicht des Killers geschrieben wurde. Stattdessen wurde es nur in einigen Kapiteln so gehandhabt. Hauptsächlich geht man den Weg mit Marcus. Ich war deshalb schon irgendwie enttäuscht, aber ich habe verziehen.
Marcus ist ein bisschen undurchdringlich, er verheimlicht vieles von sich und weicht aus, wenn es um ihn geht. Es kam mir merkwürdig vor, was er alles so kann. Ein bisschen unnormal kam mir das schon vor, aber vielleicht liegt es einfach daran, welchen Beruf er damals hatte, bevor er nach Asherton kam.
Francis Ackerman ist zu meiner Überraschung sehr philosophisch, wenn man das so sagen kann. Er versucht immerzu einen Sinn für die Dinge zu finden. Für alles, was existiert. Selbst für seine eigene Existenz. Sowas erwarte ich nicht unbedingt von einem Mörder.
"Die Welt ist schon merkwürdig, was? Es gibt schreckliche Grausamkeit und tiefes Mitgefühl, furchtbare Tragödien und riesige Freude, tiefste Verderbtheit und größte Schönheit. Ich habe mich nie als verderbt oder böse betrachtet. Vielleicht besteht mein Daseinszweck darin, das Gleichgewicht herzustellen. Vielleicht bin ich einfach nur die dunkle Seite der Gleichung."
Dadurch habe ich mich immer mehr für seine Vergangenheit interessiert und wollte wissen, welche Rolle Marcus dann noch in dem ganzen Stück spielt. Irgendwie mussten die beiden ja aufeinander treffen.
Vor allem das Ende fand ich ziemlich super. Zwischendrin gab es schon eine Stelle, da dachte ich, das könne man doch nicht mehr toppen, niemals. Aber tatsächlich hat Ethan Cross es geschafft. Das Ende übertraf alles. Wobei ich mir ziemlich verarscht vorkam. Nun gut. Man möchte ja das Ende nicht erwarten. Es bleiben auch noch Fragen offen.
Ich würde dem Buch nicht unbedingt das Genre "Thriller" oder sogar "Psychothriller" zuteilen, da es mehr Actionszenen als sagen wir "kranke" Szenen gab. Vor allem habe ich teilweise nicht recht verstanden, wie das alles so zusammenhängt, da brauchte ich echt lange bzw. weiß es immer noch nicht.
Die äußerliche Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Bei meinem Taschenbuch ist der Titel ebenfalls in schwarz, aber glänzend, sodass man ihn schon erkennen kann. Die Seiten sind mit Titel und Autor "angemalt", was den Reiz, den Thriller zu kaufen, noch erhöhte.
Mein Tipp: Alles in allem war das Buch spannend und verständlich, manchmal hakt es aber noch ein bisschen. Außerdem hat es seine Genrebezeichnung nicht unbedingt verdient. Vielleicht wäre es als Film besser, wer weiß. Deshalb rate ich, das Buch nur zu lesen, wenn man wirklich der Meinung ist, dass man über die Mängel hinwegsehen kann. Vielleicht empfindet man es dann auch ganz anders als ich, alles ist möglich. (Denkt euch eine mysteriöse Handbewegung.) :D
(Bildquelle: Bastei Lübbe)
Montag, 19. Mai 2014
Montag, 12. Mai 2014
Buchrezension "Die Tribute von Panem - Flammender Zorn"
Genre: DystopieAutor: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger
Format: gebunden
Seitenzahl: 428
Kosten: 18,95€
Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen!
Katniss lebt! Schwer verletzt wurde sie von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Allerdingst ist sie damit noch lange nicht außer Lebensgefahr. Doch Katniss' einzige Sorge gilt Peeta, der in den >Hungerspielen< sein Leben für sie gelassen hätte. Die Regierung hat ihn gefangen genommen, ihn gefoltert und seinen Willen gebrochen, um ihn als Werkzeug für ihre Zwecke zu missbrauchen. Das Ziel des Kapitols: die endgültige Vernichtung der Aufständischen. Und zu denen zählt auch Gale, Katniss' treuer Freund aus Kindheitstagen...
Katniss lebt. Von nun an in Distrikt 13. Doch um abzuschließen, betritt sie noch einmal ihr zu Hause. Zumindest das, was davon übrig ist. Aber natürlich nicht ohne Bewachung, denn als Spotttölpel hat man es nicht gerade leicht und nichts ist nun mehr ungefährlich.
Das einzige, was noch erhalten ist, ist das Dorf der Sieger. Als sie einige ihrer Sachen aus dem Haus holen muss, riecht sie etwas seltsames. Das, was sie findet, schockiert sie zutiefst. Sofort weiß Katniss, von wem das Geschenk ist und was es zu bedeuten hat.
Krieg. Nichts als Krieg. Und Katniss muss die Hauptrolle spielen. Jeder blickt auf sie, aber sie will nicht. Sie will nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Zeitweise zumindest. Das Einzige, was sie will, ist ihre Ruhe. Und Peeta, der im Kapitol festgehalten wird.
Neben ihren Gefühlen muss sie den Krieg überstehen und den anderen Mut machen. Aber wie soll das gehen? Sie hat selbst genug Probleme. Und muss sich auf alles neu einstellen. An die Regeln hält sie sich erst recht nicht. Zwar darf sie mit Gale jagen, aber nichts ist wie früher. Nichts.
Ich weiß nicht, was ich groß sagen soll, außer: Ein fantastischer Abschluss für eine Trilogie. Spannend, bewegend, alles dabei, was ein gutes Buch braucht.
Nach einer längeren Lesepause, die echt schrecklich war, weil ohne Buch und so, habe ich Panem 3 in zwei Tagen zu Ende gelesen. Nicht nur gelesen, regelrecht verschlungen.
Katniss hat viele Probleme, durch die man in der Dytopie geführt wird. Zum einen muss sie in Distrikt 13 leben und sich dort arrangieren, zum anderen hat sie Spotttölpel-Verpflichtungen. Außerdem ist Peeta nicht bei ihr. Sie weiß einfach nicht, wie sie sich fühlen soll. Bzw. was sie fühlen soll. Gale ist ihr zwar wichtig, Peeta aber genauso. Und das alles bekommt man voll ab. Alle Emotionen teilt man mit ihr, selbst die Liebesverwirrung. (Wobei Gale insgeheim ein kleines bisschen mein Favorit war.)
Mich haben die starken charakterlichen Veränderungen wirklich fasziniert. Prim zum Beispiel ist unglaublich erwachsen geworden, und das innerhalb eines Jahres.
Ich kann auch irgendwie verstehen, dass Katniss gerade so gar keine Lust hat, sich zum Beispiel an den Tagesplan zu halten. Schließlich war sie zwei mal in der Arena und befindet sich zur Zeit in einem Krieg, in dem entweder sie oder ihr Gegner fallen muss. Also wieder eine Art Hungerspiele. Nur sind dieses Mal auch ihre Familie und Freunde in Gefahr.
Mich interessierte auch der Inhalt besonders, weil sich jetzt alles langsam dem Ende zuneigte. Je nachdem, wie man es sehen will. Zumal auch wieder jedes Kapitel mit einer Spannung endete, die die perfekte Anregung darstellte. Nicht, dass der Inhalt nicht schon für sich spannend wäre. Aber das ist eben der Schreibstil von Suzanne Collins, den ich sehr bemerkenswert finde.
Manchmal sind ein paar Zeitsprünge vorhanden von ein paar Tagen, was ich neu fand, da vorher von jedem Tag fast jede Einzelheit erzählt wurde. Dennoch ist das vollkommen nachvollziehbar. Vor allem aber war ich in der Welt von Panem gefangen und brauchte nach jeder Pause, die auch nur zu den notwendigsten Zeiten geschahen, ein bisschen, um zu merken, dass ich mich in der Realität befinde und nicht Katniss bin.
Teilweise gingen Szenen so an mir vorbei, als ob ich zwar beteiligt wäre, aber irgendwie geistig nicht anwesend, wie man das oft im Fernsehen bei Kriegsszenen oder so sieht. Wahrscheinlich weiß niemand, was ich meine. Ich kann das aber auch nicht so recht beschreiben. Ich glaube aber, dass das so beabsichtigt war. Ich hoffe es. :D
Mein Tipp: Ob mir das Buch gefallen hat? Nicht nur das. Am Ende war ich so mitgenommen und habe so lange geweint wie bei keinem anderen. Okay, 10 Minuten sind vielleicht nicht lang, für mich aber schon. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich mich wie Katniss gefühlt habe. Und dass ich nicht glauben konnte, dass jetzt alles vorbei ist. Perfekter Abschluss einer perfekten Geschichte.
(Bildquelle: Oetinger Verlag)
Dienstag, 6. Mai 2014
Buchrezension "Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe"
Genre: Dystopie
Autor: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger
Format: gebunden
Seitenzahl: 431
Kosten: 18,95€
Möge der bessere gewinnen!
Während Katniss und Peeta noch in ganz Panem als das tragische Liebespaar gefeiert werden, droht den beiden bereits neue Gefahr. Denn Katniss ist mittlerweile zu einem Symboldes Widerstands geworden, der sich in einzelnen Distrikten erhebt, und das kann das Kapitol nicht dulden, Verzweifelt versucht sie, ihre Familie und vor allem Gale vor der Gewalt der Regierung zu schützen. Doch da sind auch noch ihre verwirrenden Gefühle für Peeta, die sich einfach nicht leugnen lassen. Und dann geschieht das Unfassbare! Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena und diesmal wird es nur einen Überlebenden geben können...
Katniss lebt jetzt unter den Siegern. Mit Gale ist es nicht mehr das Selbe, sie sehen sich nur noch sonntags, wenn überhaupt, denn Gale muss im Bergwerk arbeiten. Mit Peeta hat Katniss auch noch kaum etwas zu tun, obwohl er ihr Nachbar ist. Sie hat keine Ahnung, was sie mit all ihrer Zeit machen soll. Im Wald geht sie jagen, aber das, was sie erbeutet, braucht sie nicht mehr für sich, sondern schenkt es Gales Familie. Und da er nicht mehr so oft da ist, kann er auch nichts dagegen sagen.
Das Spiel aber, in Peeta verliebt zu sein, muss weiter gehen, denn die Distrikte werden immer an die Gräueltaten erinnert und wer gewann. da bleiben die Kameras nicht aus. doch ein Besuch bringt alles durcheinander.
Dieses Jahr steht das Jubel-Jubiläum an, wie alle 25 Jahre, denn dies sind die 75. Hungerspiele. Das Kapitol, die Spielmacher, denken sich immer etwas besonderes aus. Dieses Jahr werden aus den Siegern ein männliches und ein weibliches Tribut gefordert. Das heißt für Katniss, sie MUSS. Wieder in den größten Albtraum. Mit Peeta. Diesmal wollen die Spielmacher aber keine Ausnahmen, nur einer kommt lebend zurück.
Hehe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Buch noch nicht rezensiert habe. *grins*
Zu den Charakteren: Durch den ersten Teil hat man sie sowieso ins Herz geschlossen und man freut sich, wieder auf sie zu stoßen und von ihnen zu hören. Vor allem gefällt mir Katniss wieder sehr gut, da ich mich erneut voll und ganz in sie hineinversetzen kann.
Zum Inhalt: Meine Güte. Sehr interessant. Ich hatte diesen Teil viel schneller aus als den davor, weil ich vollkommen gefesselt war. Alleine schon durch den Klappentext ist man so geschockt davon, dass Katniss wieder zurück muss, dass man das nicht verpassen will. Und was sie da alles erlebt, das verschlägt einem die Sprache. Die Grausamkeit des Kapitols lässt sich schon fast greifen. Vor allem endet jedes Kapitel spannend, eine gute Methode, um die Leser anzutreiben, weiterzulesen. Es kam auch vieles... also alles... einfach überraschend. Wie das Buch aus geht, was Katniss in der Arena passiert, was eigentlich alles hinter bestimmten Aktionen steckt, wovon man überhaupt nicht ausgeht. Eine Realtiät gab es für mich schon nicht mehr. Da brauchte ich dann meine Zeit, um zu verstehen, dass ich nicht in Panem lebe. Jaja, so fesselnd kann ein Buch sein. :D
Hier mein Tipp: Eine tolle Weiterführung vom ersten Band, die mal wieder richtig fesselnd war. Mal wieder wird nur eine Minderheit die Trilogie nicht kennen, denjenigen kann ich nur raten, mit den Büchern anzufangen oder mal weiterzulesen!
(Bildquelle: Oetinger Verlag )
Autor: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger
Format: gebunden
Seitenzahl: 431
Kosten: 18,95€
Möge der bessere gewinnen!
Während Katniss und Peeta noch in ganz Panem als das tragische Liebespaar gefeiert werden, droht den beiden bereits neue Gefahr. Denn Katniss ist mittlerweile zu einem Symboldes Widerstands geworden, der sich in einzelnen Distrikten erhebt, und das kann das Kapitol nicht dulden, Verzweifelt versucht sie, ihre Familie und vor allem Gale vor der Gewalt der Regierung zu schützen. Doch da sind auch noch ihre verwirrenden Gefühle für Peeta, die sich einfach nicht leugnen lassen. Und dann geschieht das Unfassbare! Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena und diesmal wird es nur einen Überlebenden geben können...
Katniss lebt jetzt unter den Siegern. Mit Gale ist es nicht mehr das Selbe, sie sehen sich nur noch sonntags, wenn überhaupt, denn Gale muss im Bergwerk arbeiten. Mit Peeta hat Katniss auch noch kaum etwas zu tun, obwohl er ihr Nachbar ist. Sie hat keine Ahnung, was sie mit all ihrer Zeit machen soll. Im Wald geht sie jagen, aber das, was sie erbeutet, braucht sie nicht mehr für sich, sondern schenkt es Gales Familie. Und da er nicht mehr so oft da ist, kann er auch nichts dagegen sagen.
Das Spiel aber, in Peeta verliebt zu sein, muss weiter gehen, denn die Distrikte werden immer an die Gräueltaten erinnert und wer gewann. da bleiben die Kameras nicht aus. doch ein Besuch bringt alles durcheinander.
Dieses Jahr steht das Jubel-Jubiläum an, wie alle 25 Jahre, denn dies sind die 75. Hungerspiele. Das Kapitol, die Spielmacher, denken sich immer etwas besonderes aus. Dieses Jahr werden aus den Siegern ein männliches und ein weibliches Tribut gefordert. Das heißt für Katniss, sie MUSS. Wieder in den größten Albtraum. Mit Peeta. Diesmal wollen die Spielmacher aber keine Ausnahmen, nur einer kommt lebend zurück.
Hehe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Buch noch nicht rezensiert habe. *grins*
Zu den Charakteren: Durch den ersten Teil hat man sie sowieso ins Herz geschlossen und man freut sich, wieder auf sie zu stoßen und von ihnen zu hören. Vor allem gefällt mir Katniss wieder sehr gut, da ich mich erneut voll und ganz in sie hineinversetzen kann.
Zum Inhalt: Meine Güte. Sehr interessant. Ich hatte diesen Teil viel schneller aus als den davor, weil ich vollkommen gefesselt war. Alleine schon durch den Klappentext ist man so geschockt davon, dass Katniss wieder zurück muss, dass man das nicht verpassen will. Und was sie da alles erlebt, das verschlägt einem die Sprache. Die Grausamkeit des Kapitols lässt sich schon fast greifen. Vor allem endet jedes Kapitel spannend, eine gute Methode, um die Leser anzutreiben, weiterzulesen. Es kam auch vieles... also alles... einfach überraschend. Wie das Buch aus geht, was Katniss in der Arena passiert, was eigentlich alles hinter bestimmten Aktionen steckt, wovon man überhaupt nicht ausgeht. Eine Realtiät gab es für mich schon nicht mehr. Da brauchte ich dann meine Zeit, um zu verstehen, dass ich nicht in Panem lebe. Jaja, so fesselnd kann ein Buch sein. :D
Hier mein Tipp: Eine tolle Weiterführung vom ersten Band, die mal wieder richtig fesselnd war. Mal wieder wird nur eine Minderheit die Trilogie nicht kennen, denjenigen kann ich nur raten, mit den Büchern anzufangen oder mal weiterzulesen!
(Bildquelle: Oetinger Verlag )
Montag, 17. Februar 2014
Buchrezension "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele"
Autor: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger
Format: gebunden
Seitenzahl: 415
Kosten: 18,95€
Mögen die Spiele beginnen!
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden spiele von Panem - in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein einziger überleben. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden. Doch dann rettet Peeta Katniss das Leben.
Jedes Jahr finden die Hungerspiele in Panem statt. Jeder Distrikt von insgesamt zwölf muss einen männlichen und einen weiblichen Tribut bieten. Ab dem Alter von zwölf Jahren ist man in der Lage, gelost zu werden. Jedes Jahr bekommt man ein Los hinzu bis man 18 ist. Aus den Spielen geht nur ein Sieger hervor, der sich als stark und intelligent genug erwiesen hat, aus diesen Spielen als Überlebender hervorzugehen.
Als aus Distrikt zwölf, der bisher nur einen Sieger hervorbrachte, ein zwölf-Jähriges Mädchen ausgelost wird, meldet sich Katniss Everdeen freiwillig. Denn das Mädchen ist ihre Schwester.
Jahrelang war Katniss eine Art Vaterersatz für Prim, denn der starb bei einem Minenunglück. Ihre Mutter hat sich wochenlang aus dem Leben zurückgezogen, kümmerte sich nicht um ihre Kinder. Also musste Katniss dafür sorgen, dass etwas zu Essen auf den Tisch kam. Sie ging jagen, sammeln und kochte anschließend. Und dafür brach sie Gesetze.
Das andere Tribut ist ausgerechnet auch noch jemand, der ihr vor ein paar Jahren einmal einen Gefallen tat: Peeta, der Bäckerssohn. Katniss mag es nicht, in der Schuld eines anderen zu stehen. Und als Peeta ihr auch noch das Leben rettet, weiß sie nicht, wie sie aus der ganzen Sache wieder rauskommen soll.
Denn es kann nur einen geben.
Zuerst muss ich gestehen: Anfangs wollte ich nichts von der Trilogie wissen, weil so viele Menschen, die ich nicht mag, das gelesen und davon geschwärmt haben, dass ich mir dachte, dass es bloß eine Phase ist wie Twilight, was ich auch nicht ausstehen kann. Aber ich habe mich dann dazu entschlossen, dass ich der Trilogie eine Chance gebe und da habe ich keinen Fehler gemacht. Ich wurde echt postitv überrascht.
Alleine schon die Grundidee ist so super. Die Welt wurde aufgeteilt, eine Gruppe von Leuten meint, die Kontrolle übernehmen zu müssen, die sie jetzt auch hat. Und um die Kontrolle zu behalten, wenden sie alle Mittel an. Die "perfekte" Gesellschaft ist entstanden, doch haben einige darunter zu leiden.
Die Charaktere sind richtig super. Katniss erinnert mich oft an mich selbst und ich kann mich deshalb richtig gut in sie hineinversetzen. Rebellisch, nicht typisch weiblich. Außerdem bin ich ziemlich neidisch, dass ich nicht mit Pfeil und Bogen umgehen kann. Und ich bin auch extremst hin- und hergerissen: Peeta oder Gale, ihr bester Freund? Wer ist wichtiger? Wer bedeutet ihr/mir mehr?
Peeta ist total lieb, aber er wäre mir zu lieb, wenn ich Katniss wäre. Manchmal ging mir das schon ein wenig auf die Nerven, aber okay. Er ist mir trotzdem ans Herz gewachsen.
Ich habe mich am Ende ziemlich gewundert, dass das Buch so ausgeht. Ich habe geweint, ja. Ich wusste manchmal weder ein noch aus und hatte keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Und dann gab es Stellen, da wollte ich nicht aufhören zu lesen, weil es einfach zu spannend war. Jedes Kapitel endet mit einem spannenden "Schluss", was mich neugierig darauf macht, wie es weitergeht. Mal mehr, mal weniger, aber ersteres überwog.
Um auf den Punkt zu kommen, hier jetzt mein Tipp: Ich war einfach so gefesselt vom Buch, dass ich es einfach nur weiterempfehlen kann. Ich bin kaum kritikfähig. Die Frage ist ja eh: Wer kennt es nicht? Alle, die es nicht kennen (das wird dann wohl die Minderheit sein), sollten langsam mal anfangen, sich mit der Trilogie vertraut zu machen. LOS!
(Bildquelle: Oetinger Verlag)
Montag, 10. Februar 2014
Buchrezension "Libellenfänger"
Autor: Katja Brandis
Verlag: ivi
Format: broschiert
Seitenzahl: 364
Kosten: 14,99€
Nicht einmal ihre engsten Freunde wissen, dass Ricky Mayer im Gefängnis geboren wurde und mit ihrer inhaftierten Mutter mehrere Jahre dort gelebt hat. Am liebsten würde Ricky ihre Vergangenheit vergessen. Doch als ihre Mitschülerin Antonia auf mysteriöse Weise stirbt, muss sie ihre Kontakte zur Unterwelt aktivieren. Bald ist sie sicher - Antonia wurde ermordet. Aber welche Bedeutung haben die Libellenflügel, die seit Antonias Tod überall auftauchen?
Antonia fiel in der Disco einfach um. Während sie tanzt. Sie hörte einfach auf zu atmen. Die 17-jährige Ricky Mayer und ihr Mitschüler Marek versuchten es noch mit Erste-Hilfe. Doch es war zu spät. Sie war tot.
Ricky sah, dass sich Antonia ziemlich seltsam verhielt die letzten Tage, Wochen, doch glaubte sie nicht, dass es so weit kommen würde. Bis jetzt. Denn sie sieht einen Zusammenhang. Irgendetwas muss geschehen sein. Und Antonia starb nicht einfach so, sie wurde umgebracht, da ist sich Ricky sicher. Und sie glaubt, dass es einer von ihrer Schule war. Ab jetzt kann sie niemandem mehr trauen. Es könnte jeder gewesen sein.
Marek schließt sich ihr an, will auch herausfinden, was vor sich gegangen ist. Er kommt ihr immer näher, dabei war er bisher überhaupt nicht ihr Typ. Sein Aussehen war immer ziemlich ausgefallen, aber Ricky beachtete ihn noch nie so, wie sie es jetzt tat. Und sie erzählt ihm ihr Geheimnis, eins, was selbst ihre engsten Freunde nicht wissen. Sie kommen dem Mörder immer näher, Ricky gerät in sein Visier. Kann sie Marek trauen?
Soooo. Ich habe ziemlich lange gebraucht für das Buch. Weil ich es ausgeliehen hatte, wollte ich es eigentlich so schnell wie möglich durchlesen, damit ich das auch wieder zurückgeben kann. Hat ja super geklappt. *grins*
Anfangs war ich zugegebenermaßen schon ziemlich gelangweilt vom Buch. Ich hatte das Gefühl, es waren große Zeitsprünge vorhanden. Vielleicht kam mir das nur so vor. Aber das hat mich ein wenig abgeschreckt und ich verlor das Interesse. Weil ich aber meiner "Privatbücherei", wenn ich es so nennen darf, das Buch wiedergeben wollte, setzte ich mich ran und wurde doch schnell von der Geschichte gefesselt. Obwohl ich, da ich größtenteils abends lese, ziemlich müde war, wollte ich nicht aufhören, ich musste wissen, wie es weitergeht. Ich übernahm die Gefühle von Ricarda, bekam Zweifel, hegte Hass gegen irgendwen, hatte Panik. Das legte sich auch nicht so schnell. Ich mochte sie von Anfang an. Ihre Handlungen konnte ich auch nachvollziehen, wobei ich ja nicht den Mut hätte, einen Mord aufzuklären, spätestens wenn ich "Nachrichten" vom Mörder bekommen würde, würde ich aufhören.
Marek war mir sofort sympathisch. Seine bunten Haare (die ich auch habe), seine durchgeknallte Art (die man mir auch manchmal nachsagt), das hat mir so gefallen, dass ich zwischendurch ziemlich enttäuscht von ihm war, weil er irgendwas verbockt hat. Und auch, als der Verdacht auf ihn fiel, dachte ich mir:'Das kann doch nicht sein! Er war das bestimmt nicht!' So sehr konnte ich mich also in Ricky hineinversetzen.
Bis zuletzt war ich auf der falschen Fährte. Ich habe nie gewusst, was ich jetzt glauben soll. Und das ist der Beweis für mich, dass das Buch echt gut ist.
Mein Tipp: Selbst wenn es ein Thriller ist, ist das Buch auch etwas für Leute, die normalerweise nicht dieses Genre lesen. Finde ich zumindest. Gut geschrieben, gefällt mir trotz anfängliche Schwierigkeiten. Lesenswert!
(Bildquelle: ivi Verlag)
Montag, 23. Dezember 2013
Buchrezension "BETA"
Elysia wurde geschaffen, um zu dienen. Geschaffen aus einer Toten, ihrer First.
Als eine Beta-Version eines Teenagers von Dr. Lusardi, einer genialen Wissenschaftlerin, erschaffen, wird sie von einer Frau gekauft. Sie alle leben auf Demesne in Ion, einem Ort, der geradezu perfekt ist. Sauerstoffreich, das Meer wird unter Kontrolle gehalten, man kann sogar die Wellenstärken einstellen. Doch jenseits des perfekten Orts ist das Mainland. Dort herrschen die Naturgewalten ohne menschliche Regulation.
Alle Klone haben ein sogenanntes Ranking, ein Tattoo an der Schläfe, das Aussage darüber trifft, was für einen Job sie haben. Elyisa ist zur Belustigung der Familie da, als Ersatz für Astrid, einer der Töchter der Familie. Sie und andere Klone auf der Insel sind dazu da, um das zu tun, was man ihnen sagt. Nach und nach merkt Elysia aber, dass sie anders ist. Aber sie kann es niemandem sagen, denn sonst gilt sie als defekt und sie weiß, was mit defekten Klonen passiert. Sie werden aussortiert und kommen nie wieder zurück.
Als dann noch ein Junge auftaucht, weiß sie, dass sie es nicht länger für sich behalten kann. Ihr Wunsch nach einem eigenständigen Leben ist zu groß, aber sie würde verfolgt werden, damit man sie endgültig ausschaltet.
Es hat auch lange gedauert, um das Buch zu lesen. Warum? An und für sich ist es nicht schlecht.
Die Personen finde ich super, wobei ich die nicht so richtig ins Herz schließen konnte. Ein bisschen verwirrend fand ich es bei den Namen Tahir und Tariq, wobei zweiterer der Vater des ersten ist. Aber beim zweiten Mal hinsehen hab ich das dann auch richtig erkannt.
Leider ist aber die Spannung gleich null. Der Inhalt hat sich wie Kaugummi gezogen. Es passiert einfach nichts, bei dem ich sagen würde:"Wow, ich muss unbedingt weiterlesen". Einzig das Ende ist eine große Überraschung, die animiert, den nächsten Band, wenn er raus ist, auch zu lesen. Vielleicht geht das aber auch nur mir so.
Ich finde schade, dass es langweilig war, da ich finde, dass die Idee von Rachel Cohn an und für sich echt gut ist. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass es später vielleicht genau so aussehen wird. Dass wir Klone erschaffen, die Natur kontrollieren und sich die Weltsituation verschlechtert. Vor allem aus der Sicht eines Klones zu schreiben ist interessant. Aber mir war das zu eintönig und auch irgendwie zu emotionslos. Klar, dass das dazu gehört zu einem Klon-Dasein, aber mit der Zeit verändert sie sich ja und da hätte ich mir auch eine allgemeine Veränderung gewünscht. Spannender eben.
Mein Fazit: Die Idee ist wirklich nicht schlecht, an der Umsetzung harperts aber. Dafür ist das Ende richtig gut gelungen, was eine gute Voraussetzung für die Animation des Lesers ist, sich den nächsten Band zu kaufen. Schließlich kann es sein, dass er besser ist. Ich hoffe es zumindest.
Mein Tipp: Muss nicht unbedingt.
(Verlag: cbt; Seitenzahl: 412; Kosten: 17,99€ [Amazonpreis])
Als eine Beta-Version eines Teenagers von Dr. Lusardi, einer genialen Wissenschaftlerin, erschaffen, wird sie von einer Frau gekauft. Sie alle leben auf Demesne in Ion, einem Ort, der geradezu perfekt ist. Sauerstoffreich, das Meer wird unter Kontrolle gehalten, man kann sogar die Wellenstärken einstellen. Doch jenseits des perfekten Orts ist das Mainland. Dort herrschen die Naturgewalten ohne menschliche Regulation.
Alle Klone haben ein sogenanntes Ranking, ein Tattoo an der Schläfe, das Aussage darüber trifft, was für einen Job sie haben. Elyisa ist zur Belustigung der Familie da, als Ersatz für Astrid, einer der Töchter der Familie. Sie und andere Klone auf der Insel sind dazu da, um das zu tun, was man ihnen sagt. Nach und nach merkt Elysia aber, dass sie anders ist. Aber sie kann es niemandem sagen, denn sonst gilt sie als defekt und sie weiß, was mit defekten Klonen passiert. Sie werden aussortiert und kommen nie wieder zurück.
Als dann noch ein Junge auftaucht, weiß sie, dass sie es nicht länger für sich behalten kann. Ihr Wunsch nach einem eigenständigen Leben ist zu groß, aber sie würde verfolgt werden, damit man sie endgültig ausschaltet.
Es hat auch lange gedauert, um das Buch zu lesen. Warum? An und für sich ist es nicht schlecht.
Die Personen finde ich super, wobei ich die nicht so richtig ins Herz schließen konnte. Ein bisschen verwirrend fand ich es bei den Namen Tahir und Tariq, wobei zweiterer der Vater des ersten ist. Aber beim zweiten Mal hinsehen hab ich das dann auch richtig erkannt.
Leider ist aber die Spannung gleich null. Der Inhalt hat sich wie Kaugummi gezogen. Es passiert einfach nichts, bei dem ich sagen würde:"Wow, ich muss unbedingt weiterlesen". Einzig das Ende ist eine große Überraschung, die animiert, den nächsten Band, wenn er raus ist, auch zu lesen. Vielleicht geht das aber auch nur mir so.
Ich finde schade, dass es langweilig war, da ich finde, dass die Idee von Rachel Cohn an und für sich echt gut ist. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass es später vielleicht genau so aussehen wird. Dass wir Klone erschaffen, die Natur kontrollieren und sich die Weltsituation verschlechtert. Vor allem aus der Sicht eines Klones zu schreiben ist interessant. Aber mir war das zu eintönig und auch irgendwie zu emotionslos. Klar, dass das dazu gehört zu einem Klon-Dasein, aber mit der Zeit verändert sie sich ja und da hätte ich mir auch eine allgemeine Veränderung gewünscht. Spannender eben.
Mein Fazit: Die Idee ist wirklich nicht schlecht, an der Umsetzung harperts aber. Dafür ist das Ende richtig gut gelungen, was eine gute Voraussetzung für die Animation des Lesers ist, sich den nächsten Band zu kaufen. Schließlich kann es sein, dass er besser ist. Ich hoffe es zumindest.
Mein Tipp: Muss nicht unbedingt.
(Verlag: cbt; Seitenzahl: 412; Kosten: 17,99€ [Amazonpreis])
Sonntag, 15. Dezember 2013
Buchrezension "Feuer der Götter"
Naave lebt schon seit sie denken kann im Graben, einer Gegend, in der die ärmsten der Armen leben. Sie überlebt durch fischen und stehlen. Das meiste, was sie verdient, opfert sie dem Gott, dem sie vertraut, dem Gott der Diebe.
Ein Feuerdämon tötete ihre Mutter. Seitdem hegt sie einen Hass gegen diese Spezies. Doch sie hätte nie gedacht, dass sie einmal einem begegnen würde. Er sackt vor ihr zusammen und widerwillig hilft sie ihm, ohne zu wissen, was das auslösen wird.
Royia sollte zum Gott ernannt werden. Die Treppe in den "Himmel der Götter" beschreitet er jedoch nicht ganz, er macht kehrt. Was er aber nicht weiß, ist, dass Priester seinen Axot töten. Ein Vogel, der treuste Gefährte, den er sich vorstellen kann. Es kommen Ereignisse ins Rollen, die Royia sich niemals hätte vorstellen können.
Also... An und für sich ist das Buch nicht schlecht. Mir gefallen die Personen, sie sind mir ans Herz gewachsen, und ihre Schicksale sind auch sehr spannend, aber der Inhalt ist größtenteils ziemlich langweilig. Es war wenig Action drin, stellenweise interessant, aber ansonsten. Ich weiß nicht, was ich da großartig noch zu sagen soll.
Mir ist das echt peinlich, dass ich so wenig schreiben konnte. Ich hab das meiste wieder vergessen, nur das, was hier steht, hab ich noch behalten. Ich wollte die Rezi auch unbedingt schreiben, weiß Gott, warum.
Mein Tipp: Hm. Wer Lust darauf hat.
(Verlag: knaur; Seitenzahl: 424; Kosten: 14,99€)
Ein Feuerdämon tötete ihre Mutter. Seitdem hegt sie einen Hass gegen diese Spezies. Doch sie hätte nie gedacht, dass sie einmal einem begegnen würde. Er sackt vor ihr zusammen und widerwillig hilft sie ihm, ohne zu wissen, was das auslösen wird.
Royia sollte zum Gott ernannt werden. Die Treppe in den "Himmel der Götter" beschreitet er jedoch nicht ganz, er macht kehrt. Was er aber nicht weiß, ist, dass Priester seinen Axot töten. Ein Vogel, der treuste Gefährte, den er sich vorstellen kann. Es kommen Ereignisse ins Rollen, die Royia sich niemals hätte vorstellen können.
Also... An und für sich ist das Buch nicht schlecht. Mir gefallen die Personen, sie sind mir ans Herz gewachsen, und ihre Schicksale sind auch sehr spannend, aber der Inhalt ist größtenteils ziemlich langweilig. Es war wenig Action drin, stellenweise interessant, aber ansonsten. Ich weiß nicht, was ich da großartig noch zu sagen soll.
Mir ist das echt peinlich, dass ich so wenig schreiben konnte. Ich hab das meiste wieder vergessen, nur das, was hier steht, hab ich noch behalten. Ich wollte die Rezi auch unbedingt schreiben, weiß Gott, warum.
Mein Tipp: Hm. Wer Lust darauf hat.
(Verlag: knaur; Seitenzahl: 424; Kosten: 14,99€)
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